Versuche mit Diodenrauschen als Träger für ITK-Kontakte

Aus TBS-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Autoren

Stefan ('Evpfan')

Einführung

Im Folgenden einige Hintergrundinfos zu meinen aktuellen ITK-Versuchen, für die ich das Rauschen einer in Sperrrichtung betriebenen Germaniumdiode als "Träger" benutze. Diese Versuche begannen im August 2014 und dauern aktuell (Stand: 23.11.2014) noch an. Die bisher erzielten Resultate geben Anlaß zu der Hoffnung, daß diese Methode erfolgversprechend ist und noch Weiterentwicklungspotential aufweist. Siehe hierzu auch meinen Artikel "Der Germanium-Empfänger" in der VTF-Post P157 (4/2014) [1].

Worum geht es?

Die Grundidee ist, das Rauschen einer in Sperrrichtung betriebenen Germanium-Diode als "Träger" für akustische "Transinformationen" zu benutzen. Hierbei wird die Diode im Zentrum zwischen den abstoßenden Polen zweiter Magnetfelder positioniert in der Annahme, daß dort eine Skakarblase entsteht, die durch hier auftretende Zeitanomalien eine paranormale Modulation des Rauschsignals ermöglichet oder begünstiget. Welche Rolle dieses Skalarfeld tatsächlich spielt, ist bisher noch nicht erforscht.

Versuchsaufbau

Nach anfänglicher Diskussion der Idee im "ITC Bridge"-Forum [2] und ersten Voruntersuchungen [3] besteht der aktuell verwendete Versuchsaufbau aus einer Grundplatte, auf der zwei frei verschiebbare Halterungen für die Magnete angebracht sind, zwischen denen sich eine Germaniumdiode befindet. Bei den Magneten handelt es sich um Neodym-Scheibenmagnete mit einem Durchmesser von 20 mm und einer Länge von 10 mm [4]. Angeschlossen wird die Diode an einen Differenzverstärker mit hochohmigen Eingängen, der zudem auch die Reverse-Vorspannung für die Diode liefert. Das verstärkte Rauschen wird einem Aktiv-Lautsprecher zugeführt und gleichzeitig von einem digitalen Audiorecorder aufgenommen. Das Rauschsignal gelangt dabei in den rechten Kanal des Recorders, während an den linken Kanal ein Verstärkermikrofon angeschlossen ist, welches das vom Lautsprecher in den Raum abgestrahlte Rauschsignal zusammen mit den Fragen der anwesenden Personen aufzeichnet (Zweikanal-Aufnahme).

Germaniumdiode zwischen zwei Neodym-Magneten
Differenzverstärker (geöffnet)
Schaltung des Differenzverstärkers

Ergebnisse

Es fällt auf, daß in dem Rauschsignal der Germanium-Diode außer dem Rauschen auch andere Geräusche wie Knistern und Prasseln zu hören sind, die in unregelmäßigen Zeitabständen auftreten. Auch das Rauschen selbst schwankt (fluktuiert) unregelmäßig. Des weiteren sind in dem Rauschen stellenweise höherfrequente Sequenzen auszumachen, die einen Sprachrhythmus aufweisen und somit an Stimmen erinnern. Zu verstehen ist jedoch ohne digitale Nachbearbeitung (Rauschreduzierung) i.d.R. nichts. Nach einer Rauschreduzierung mittels Adobe Audition 1.0 wird das S/N-Verhältnis in einigen Fällen hoch genug, um die "Stimmen" inhaltlich interpretieren zu können.

Hier einige Audio-Beispiele, wobei der angegebene Wortlaut nur eine (subjektive) Deutungsmöglichkeit darstellt:

Bei anderen Halbleitern wie Siliziumdioden oder -transistoren treten diese zusätzlichen Geräusche nicht auf. Germanium-Dioden scheinen sich somit in besonderer Weise für ITK-Experimente zu eignen.

VTF-Herbsttagung 2014

Zur VTF-Herbsttagung 2014 (01.-02.11.2014) brachte ich die Anlage mit nach Fulda, um sie dort während einer Präsentation demonstrieren zu können. In der Nacht von Samstag auf Sonntag führten wir damit zu viert (Michael, Karl, Margit und ich) einen ca. 40-minütigen Aufnahmeversuch durch, wobei wir ein (wie ich zumindest finde) bemerkenswertes Resultat erzielten: Kurz nach der Frage von Michael nach Konstantin Raudive hörten einige von uns (mich eingeschlossen) bereits während der Aufnahme aus dem Lautsprecher im Rauschen eingebettet den Namen "Raudive". Nachdem ich diese Aufnahme später zu Hause genauer abgehört hatte, bestätigte sich, daß der Name "Raudive" tatsächlich dort enthalten war.

Hier zunächst ein ca. 48-sekündiger Ausschnitt aus der Einspielung (es handelt sich um eine Stereo-Aufnahme: linker Kanal = Mikrofon-Aufnahme, rechter Kanal = direkte Aufnahme des Rauschens):

Man hört zunächst die Frage von Michael nach Raudive, dann etwa ab Sekunde 20 in dem Rauschen den Namen "Raudive" und noch Einiges mehr, anschließend äußern einige Teilnehmer, daß sie den Namen "Raudive" gehört hätten, woraufhin Michael Raudive erneut anspricht.

Es folgt ein ca. 10-sekündiger Ausschnitt aus obiger Aufnahme, wobei diesmal nur der rechte Kanal wiedergegeben wird (die direkte Aufnahme des Dioden-Rauschens). Hier ist der Name "Raudive" etwa bei Sekunde 6 zu hören:

Anschließend noch einige Versuche verschiedener Personen, die Aufnahme zu filtern, um die Stimmen besser hörbar zu machen:

Nun sind außer "Raudive" auch noch weitere Wörter auszumachen. Insgesamt hört es sich in etwa an wie:

"Hörst du mich? Ich lebe! (fantasto) Raudive ... und - Brasil."

Zwar sind die Dioden-Rausch-Stimmen zunächst nicht so laut und deutlich wie vielleicht bei anderen Methoden (Radio, Ghostbox, EVPmaker, etc.), aber für mich sind sie deshalb so beeindruckend, weil hierbei eben kein sprachliches oder sprachähnliches Rohmaterial verwendet wurde, bei dem man das Argument der "Pareidolie" nie ganz eliminieren kann, sondern reines Halbleiterrauschen, das direkt (per Kabel, ohne akustische Strecke dazwischen) aufgenommen wurde.

Zu Hause habe ich ähnliche Ergebnissse wie in Fulda mit derselben Anordnung bisher nicht erzielen können. Dies ist einerseits natürlich etwas schade, andererseits zeigt es aber, daß es sich hierbei eben nicht bloß um zufällige Artefakte handelt, die jederzeit auftreten können, sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen. Meine Vermutung geht dahin, daß es vor allem an der Zusammensetzung der Teilnehmer lag, die in Fulda besonders günstig gewesen zu sein schien, so daß ein solches Ergebnis zustande kommen konnte. Dies unterstreicht die Erfahrung anderer ITK-Experimentatoren sowie viele mediale Mitteilungen, daß es nicht nur die Technik ist, durch die eine Transkommunikation zustandekommt, sondern daß der Mensch hierbei ein wichtiger Faktor ist (wenn nicht sogar der wichtigste).

Anomalie während medialer Live-Demonstration bei der VTF-Jahrestagung 2015

Vom 5. bis zum 7. Juni 2015 fand wieder die Jahrestagung des VTF statt. Während des Vortrages mit Live-Demonstration des Mediums Rita Pahl hatte ich meine Anlage mit Diodenrauschen laufen. Rita hatte mich zuvor angesprochen und gefragt, ob man während ihrer medialen Demonstration eine Einspielung machen könnte; sie wäre sehr gespannt auf eventuelle Ergebnisse. Die Anlage stand während der Tagung auf einem Tisch an der rechten Wand des Saales. Während des Vortrages von Rita Pahl hatte ich den Lautsprecher nur so laut gestellt, daß ich das Rauschen gerade noch hören konnte, während ich direkt daneben saß. Rita Pahl erzählte zunächst über ihre Erfahrungen als Medium und beantwortete Fragen aus dem Publikum. Nach ca. einer Stunde begann sie dann mit ihrer medialen Demonstration, für die sie sich zuvor für etwa eine Minute konzentrierte und mental einstimmte. Während der medialen Demonstration, die etwa 11 Minuten dauerte, kontaktierte sie die Verstorbenen für insgesamt vier Tagungsbesucher: 1. Die Mutter (Johanna) eines Tagungsbesuchers, 2. den Vater eines weiteren Tagungsbesuchers, 3. den Hund einer Besucherin und 4. den Vater eines weiteren Besuchers.

Etwa 3 Minuten nach Beginn der medialen Demonstration – Rita Pahl hatte gerade Kontakt zu dem Vater eines Tagungsbesuchers hergestellt (Nr. 2) – hörte ich plötzlich aus dem Lautsprecher ein fortwährendes, lautes Knistern. Die Aufnahme-Aussteuerungsanzeige des auf dem angeschlossenen Netbook laufenden Programms Audition „klebte“ förmlich am rechten Rand, was auf Übersteuerung hindeutete. Nur während der knapp 44 Sekunden, als die Dame mit dem weißen Hund, den Rita Pahl wahrnahm (Nr. 3), laut weinte, pausierte das Knistern vorübergehend. Das Knistern hörte erst auf, als die Live-Demonstration endete und der Applaus einsetzte. Der gesamte zeitliche Ablauf ist in dem nachfolgenden Bild als kommentierte Wellenform der Zweikanal-Aufnahme dargestellt:

Zweikanal-Aufnahme

Später zu Hause hörte ich mir die Aufnahme dann genauer an und konnte auch einige EVPs ausmachen, die jedoch zu leise bzw. zu sehr im Rauschen versteckt waren, um den genauen Wortlaut eindeutig verstehen zu können. Dennoch finde ich das Auftreten des starken Knisterns während der Demonstration, das exakt nach Ritas abschließenden Worten „Vielen, vielen Dank“ und vor dem dann einsetzenden Applaus endete, und das genau in dem Moment, als die Dame mit dem Hund zu weinen begann, für 44 Sekunden pausierte, sehr bemerkenswert. In den ganzen Versuchen voher und nachher mit dieser Anlage während der Tagung hatte es nur vereinzelt mal geknackt, aber nicht mit dieser Intensität und Dauer fortwährend geknistert.

Wenn das keine bloße Koinzidenz war, könnte das dann vielleicht eine Reaktion der in der Diode ablaufenden Zufalls- und Rauschprozesse auf im Raum vorhandene "spirituelle Energien" gewesen sein? Immerhin hatte ich noch am Tag zuvor in meinem Vortrag die Transwesenheit "Aaron" mit den Worten zitiert: "Darin liegt auch die Bedeutung des Rauschens für das Zustandekommen außerweltlicher Transkontakte. Es gibt nichts Empfindlicheres und Labileres als ein wirklich chaotisches Rauschen, das durch die Bewegung einer unendlich großen Zahl unendlich kleiner Einzelelemente ausgelöst wird. Ein solches System ist geradezu gierig auf ordnende Gedankenimpulse ausgerichtet." [5]

Inspirationsquellen

Zu diesen Versuchen angeregt wurde ich durch folgende drei Dinge:

1. VTF-Jahrestagung 2014: Vortrag von Eamonn Vann-Harris

Während der Jahrestagung des VTF im Juni 2014 stellte Eamonn Vann-Harris seine Ideen zur Nutzung von Skalarwellen für die Transkommunikation vor.[6] Als "Empfangseinheit" wird hierzu eine Antenne vorgeschlagen, die sich im Zentrum einer "Skalarblase" (scalar bubble) befindet. Eine solche Skalarblase soll z.B. zwischen zwei Magneten entstehen, die sich mit ihren gleichnamigen Polen gegenüberstehen, also einander abstoßen.

Bildung einer "Skalar-Blase"

Mehr zu diesem Thema findet man u.a. in den Artikeln "Scalar Field Theory"[7] und "Scalar Potentials and Scalar Waves"[8].

2. Scole Experimental Group: Germanium Receptor

Mitte der 1990er Jahre experimentierte die "Scole Experimental Group" mit einem Gerät zum Stimmenempfang namens "Germanium Receptor" (Germanium-Empfänger), dessen Bauplan der Gruppe auf medialem Wege sowie als Zeichnung auf einer unbelichteten Filmrolle übermittelt wurde. [9]

Der Bauplan des Germanium Receptors auf einer Filmrolle

Später stellte sich heraus, daß der Urheber dieser Angaben wohl Thomas Alva Edison (TAE) war. [10] [11]

Der Germanium Receptor bestand im Wesentlichen aus einem kleinen Stück Germanium-Kristall, das einem leichten Druck durch eine angespitzte Metallschraube ausgesetzt war. Der Germanium-Kristall war im Zentrum zwischen zwei Spulen (Elektromagnete) angeordnet, die entgegengesetzte Magnetfelder erzeugen sollten.

Aufbau des Germanium Receptors

Die Anordnung der Spulen erinnerte mich an die entgegengesetzt gepolten Magnete zur Bildung eines Skalarfeldes (scalar bubble) aus dem Bericht von Eamonn Vann-Harris (s.o.). Ohne daß dies in dem TDC-Artikel explizit erwähnt wurde, handelte es sich bei dem Germanium Receptor offenbar um ein Gerät zur Umsetzung von Skalarwellen in akustische Signale!

Das Germaniumstück mit der angespitzten Metallschraube erinnert zudem stark an die heute üblichen Germanium-Spitzendioden, bei denen ebenfalls eine Drahtspitze auf ein kleines Stückchen Germanium drückt:

Spitzendiode

Gut möglich, daß Edison zu Lebzeiten keine Spitzendioden kannte und deshalb die Beschreibung des Gerätes in dieser Form (Germaniumstück + angespitzte Metallschraube) durchgab!

3. Mediale Mitteilungen

Weitere Inspirationsquellen waren und sind für mich auch medial übermittelte Hinweise wie z.B. die von Dr. med. Vladimir Delavre (†2007) per "automatischem Schreiben" erhaltenen Durchgaben der Transgruppen 'Aaron' und 'Einstein' zu Realitätssystemen und Transkommunikation. [12] [13] In diesen medialen Durchgaben sind sehr viele Hinweise zur erfolgreichen Herstellung von ITK-Verbindungen enthalten. Immer wieder wird hier auf die wichtige Rolle des Experimentators hingewiesen, der als eine Art "Mittler" solche Kontakte überhaupt erst ermöglicht. Des weiteren werden auch technische Hinweise gegeben. Hier scheint insbesondere das Rauschen eine zentrale Rolle zu spielen. Die Texte sind nicht immer leicht zu verstehen, aber es lohnt sich, sie zu lesen (notfalls mehrfach!) und zu versuchen, die dort gegebenen Hinweise umzusetzen!

Weitere Quellen

In der Vergangenheit hatte ich bereits häufiger auf die Kohlestaubmethode von H. H. C. Graepel [14] hingewiesen (z.B. in meinem Artikel "Der Gedanken-Empfänger" [15] oder in diversen Mailinglisten). Aus irgend einem Grund hatte ich dabei den 2. Teil des Aktikels von Graepel immer "übersehen". In diesem 2. Teil beschreibt er die Verwendung einer "elektrisch vorgespannten Diode" als Stimmenempfänger - also genau das, worum es in meinem hier vorgestellten Projekt geht (abgesehen von der zusätzlichen Verwendung der Magnete in meinem Versuchsaufbau). Im Prinzip ist diese Methode also schon 30 (!) Jahre bekannt. Seltsam, daß seitdem niemand mehr damit experimentiert hat oder darüber berichtet hat.

Ergänzungen

Hier werden in chronologischer Folge Ergänzungen zum ursprünglichen Versuchsausbau angefügt.

18.12.2014: Abgeschirmtes Gehäuse für Germanium-Diode

Skalarwellen sollen sich nicht durch einen Faradayschen Käfig abschirmen lassen; dies sollte auch auf die paranormale Modulation des Rauschsignals der Diode zutreffen. Zwar konnte ich bis jetzt keinen Radio-Empfang durch die Diode feststellen, aber um jegliche Zweifel auszuschließen, daß es sich bei den damit erhaltenen Stimmen um Radio-Empfang handeln könnte, habe ich die Germaniumdiode aus dem ersten Versuchsaufbau mit der Holz-Grundplatte zwecks Abschirmung gegen eventuelle HF-Einstrahlungen nun in ein Alu-Druckguß-Gehäuse eingebaut.

Schemazeichnung Diode zwischen Magneten
Abgeschirmtes Gehäuse für Diode (geöffnet)
Anschluß an Vorverstärker

Die Diode befindet sich quer in der Mitte eines weißen Kunststoffrohrs von 82,5 mm Länge und mit 10 mm Innendurchmesser. Um sie bei Bedarf schnell gegen andere Exemplare austauschen zu können, ist sie mit Krokodilklemmen angeschlossen. Links und rechts der Diode sind zwei starke Neodym-Magnete mit einem Durchmesser von 10 mm und einer Länge von 10 mm [16] untergebracht. Die Nordpole der beiden Magnete sind dabei gegeneinander gerichtet. Mit den beiden M4-Schrauben lassen sich die Magnete verschieben und dadurch justieren. Aktuell sind sie so eingestellt, daß sie die Diode von beiden Seiten direkt berühren.

19.12.2014: Verwendung einer Bergkristallspitze

Einige ITK-Experimentatoren integrieren in ihren Versuchsaufbau einen Bergkristall. Dieser soll dabei helfen, die Kontakte zu verbessern. Diverse mediale Mitteilungen weisen ebenfalls darauf hin. [17], [18]. Daher denke ich, daß es einen Versuch wert ist.

Tatsächlich suche ich schon seit längerer Zeit nach einer geeigneten Bergkristall-Spitze. Bestellungen im Internet sind bisher immer daran gescheitert, daß nicht an Packstationen geliefert wurde, oder daß der Shop im EU-Ausland war (z.B. Schweiz), was Probleme mit dem Zoll verursacht. Heute habe ich nun auf dem Tollwood-Winterfestival in München zufällig eine schöne, polierte Bergkristallspitze gesehen. Auf meine Nachfrage hin, woher der Bergkristall stammt, nannte mir die Verkäuferin Brasilien. Erst nach dem Kauf erinnerte ich mich an die mit dem Germanium-Empfänger erhaltene Stimme "Hörst du mich? Ich lebe! (fantasto) Raudive ... und - Brasil." (siehe oben). - Ob dies ein versteckter Hinweis gewesen sein könnte?

Die Bergkristallspitze hat eine sechseckige Grundfläche von ca. 45 x 45 mm, die Höhe beträgt ca. 95 mm, und sie ist etwa 261 g schwer. Aktuell habe ich sie (mangels besseren Wissens) einfach auf das neue Alu-Gehäuse der Diode gesetzt.

Bergkristallspitze auf dem Dioden-Gehäuse
Dioden-Gehäuse mit Bergkristall, angeschlossen an übrige Anlage

20.12.2014: Stimmenbeispiele

Bei Einspielungen mit der neuen Anordnung (Diode im Alugehäuse, Bergkristallspitze) erscheint auffällig oft der Name Raudive. Möchte sich hier Konstantin Raudive als meine "Kontaktperson" für Einspielungen mit dieser Methode zu erkennen geben? Allerdings sprach ich Raudive auch gezielt an.

Die folgenden Audiobeispiele wurden mit Audacity gefiltert (Noise Removal) und waren alle in einer knapp 13-minütigen Einspielung enthalten. Dabei handelt es sich nur um einen kleinen Teil der enthaltenen Stimmen.

22.12.2014: Bestrahlung des Bergkristalls mit UV-Licht

Die Bestrahlung von Bergkristall mit Licht ist eine in der ITK häufig anzutreffende Praxis, die vermutlich auf medial übermittelte Aussagen zurückgeht, etwa der Transwesenheit 'Tesla' in den Dialogen mit 'Claudius', gechannelt von Trance-Medium Franz Schneider. Über die Art des Lichts wird hierbei keine eindeutige Aussage gemacht; es wird beispielsweise UV- und IR-Licht erwähnt, und daß es auf die Resonanz ankomme und ausgelotet werden müsse. Einige ITK-Experimentatoren bestrahlten daraufhin Bergkristalle mit UV-Licht, andere mit IR-Licht. Da Bergkristall für ultraviolette Strahlung sehr durchlässig ist, habe ich mich dafür entschieden, es mit UV-Licht zu probieren.

Über die Wirkungsweise der Bestrahlung von Kristallen mit Licht kann ich nur spekulieren. Möglicherweise wird durch das Licht die Gitterstruktur des Kristalls zu Schwingungen angeregt, wodurch ein Energiepotential bereitgestellt wird, das die ITK begünstigt. Wie auch immer - man wird es einfach ausprobieren müssen.

Bei Conrad habe ich hierzu einige UV-LEDs vom Typ Nichia NSPU510CS bestellt. Die Wellenlänge des abgestrahlten Lichts liegt bei 375 nm mit einer Leistung von 7,5 mW. Ich habe 3 solcher LEDs in passende LED-Fassungen mit Reflektor in die Oberseite des Gehäuses, in dem sich auch die Germaniumdiode befindet, eingebaut. Außerdem habe ich noch aus Alu-Blech einen passenden Sockel für den Bergkristall hergestellt, damit sich dieser an einer definierten Position über den LEDs befindet und auch nicht so leicht umgestoßen werden kann. Als Höhenausgleich für die Reflektoren der LED-Fassungen dient eine passend zugeschnittene und mit Löchern versehene, durchsichtige Kunststoffplatte von 3 mm Stärke.

Einbau der UV-LEDs in das Gehäuse
Sockel für Bergkristall mit UV-LEDs
Von unten mit UV-Licht beleuchteter Bergkristall im Dunkeln
Von unten mit UV-Licht beleuchteter Bergkristall im Hellen
Beleuchteter Bergkristall mit Alufolie umwickelt

Auf den Fotos scheint der sichtbare Anteil des Lichts violett zu sein; in Wirklichkeit erscheint es aber mehr blau als violett. Da UV-A-Licht für die Augen schädlich ist (man soll weder in das direkt von der LED ausgehende Licht noch in Reflektionen des Lichts blicken), habe ich den Bergkristall noch mit Alufolie lichtdicht verpackt. Hierdurch wird das Licht zudem im Innern des Kristalls hin- und her reflektiert, wodurch sich die gedachte Wirkung eventuell noch vergrößern könnte.

Über mit dieser Anordnung erzielte Resultate werde ich zu gegebener Zeit an dieser Stelle berichten.

29.12.2014: FM-Demodulation des Rauschens

Nach meinen bisherigen Beobachtungen sind die mit dieser Methode erhaltenen Stimmen zwar eindeutig da, aber häufig verzerrt und schwer verständlich. Vom Klang her erinnern sie an stark verzerrten FM-Empfang. Aus diesem Grunde hatte ich die Idee, das verstärkte Rauschsignal der Diode durch einen FM-Demodulator zu schicken. Meine Überlegung war, daß wenn eine (paranormale) zeitliche Modulation des Skalarfeldes in der Nähe des PN-Übergangs der Diode stattfindet, sich dies in rhythmischen Frequenzverschiebungen des Rauschens auswirken müßte - was nichts anderes wäre als eine FM-Modulation, die man nur noch entsprechend zu demodulieren bräuchte, um die Stimmen besser verständlich zu machen.

Die praktische Umsetzung könnte mit einem TBA120 erfolgen, einem "uralten" IC, das schon in den 1970er-Jahren in analogen Fernsehern eingesetzt wurde, um die 5,5-MHz-Ton-ZF zu demodulieren. Im Falle der Rauschdiode steht allerdings keine definierte ZF (Zwischenfrequenz) zur Verfügung, sondern nur ein mehr oder weniger breitbandiges und zufälliges Signal. Daher könnte man vielleicht mit einem Bandfilter (Parallelschwingkreis) eine (beliebige) Frequenz im oberen Audio-Bereich aus dem Rauschen extrahieren und dem IC zuführen. Dem Nyquist-Shannon-Abtasttheorem zufolge müßte diese Frequenz mindestens doppelt so hoch sein wie die höchste zu erwartende Audiofrequenz, beispielsweise 10 kHz bei einer oberen Grenzfrequenz von 5 kHz.

Unter "FM-Demodulation des Diodenrauschens" berichte ich ausführlicher über Umsetzung und Ergebnisse dieser Versuche.

Update 06.01.2015: Testweise schickte ich die während der VTF-Herbsttagung 2014 erhaltene Stimme "Hörst du mich? Ich lebe! (fantasto) Raudive ... und - Brasil." durch den Demodulator. Hierdurch wurde die Stimme allerdings nicht deutlicher - im Gegenteil -, was zeigt, daß es sich in diesem Fall nicht um eine FM-Modulation des Rauschens handelte. Vielmehr scheint die Stimme dem Rauschen "aufgeprägt" worden zu sein bzw. sich aus dem unregelmäßig auftretenden Prasseln und Knistern innerhalb des Rauschens herausgebildet zu haben. Möglicherweise ist FM-Demodulation der falsche Weg zur Verbesserung der Diodenrausch-Stimmen.

13.06.2015: Stärkere Magnete und Rückkopplung über moduliertes UV-Licht

Folgende Änderungen wurden an der Versuchsanordnung vorgenommen:

  • Einem medialen Hinweis folgend wurden die Magnete noch etwas verstärkt. Hierzu wurden auf jeder Seite der Diode 2 statt bisher 1 Neodym-Magnet (Ø 10 mm, Höhe 10 mm, N45) angebracht, wodurch sich die Abstoßungskraft um den Faktor 1,23 von bisher 1,494 kg auf jetzt 1,834 kg erhöht hat (dies bezieht sich auf einen Abstand der Magnete von 2,5 mm zueinander, was dem Durchmesser der verwendeten Germanium-Diode entspricht).
  • Das UV-Licht fällt nun direkt auf die Ge-Diode. Hierzu wurden im Kunststoffrohr, in dem sich die Magnete und die Diode befinden, sowie im Deckel des Alu-Gehäuses, auf dem der Bergkristall sitzt, passende Löcher gebohrt. Das UV-Licht, das den Bergkristall von unten anstrahlt, wird in diesem gebrochen und reflektiert und fällt durch die Bohrlöcher auf den Glaskörper der Diode und somit auch direkt auf den Germanium-Chip. Ob dies Auswirkungen auf die dort auf atomarer Ebene ablaufenden Zufallsprozesse hat, weiß ich nicht, aber es wäre zumindest möglich. Falls ja, besteht hier die Möglichkeit einer optischen Rückkopplung des Rauschsignals auf die rauscherzeugende Ge-Diode.
  • Das UV-Licht wird nun mit dem erzeugten Rauschsignal amplitudenmoduliert. Hierzu wird das vom Mischpult verstärkte Signal über dessen Kopfhörer-Ausgang und einen 100-µF-Elko direkt den UV-LEDs zugeführt. Die Helligkeit des UV-Lichts schwankt nun proportional zur Stärke der Amplitude des Rauschsignals. Dies kann auch sehr schön getestet werden, indem statt des Rauschsignals Musik von einem MP3-Player in das Mischpult eingespeist wird: Wird das modulierte UV-Licht dann mit Hilfe einer Fotodiode oder einer Solarzelle wieder demoduliert, also in Spannungsschwankungen zurückverwandelt, und einem Aktiv-Lautsprecher zugeführt, ist die Musik glasklar im Lautsprecher zu hören.
  • Das mit dem Rauschen modulierte UV-Licht wird mit Hilfe einer kleinen Solarzelle (0,5 V / 0,1 A) wieder demoduliert. Die Solarzelle ist dazu am oberen Ende des Bergkristalls angebracht, der ja von unten mit dem moduliertem UV-Licht bestrahlt wird. Ein Teil des UV-Lichts tritt auch am oberen Ende des Kristalls wieder aus und fällt dort auf die Solarzelle, die die Helligkeitsschwankungen wieder in Spannungsschwankungen und somit in ein Audiosignal zurückverwandelt. Dieses demodulierte Rauschsignal wird anschließend über Kondensatoren und Widerstände zur rauscherzeugenden Ge-Diode zurückgeführt. Hierdurch entsteht eine positive Rückkopplung bzw. Mitkopplung über das UV-Licht. Über ein Poti kann der Anteil des rückgekoppelten Signals von Null (keine Rückkopplung) bis Maximal (Schwingungseinsatz) eingestellt werden.

Bei Einspielungen hat es sich als günstig erwiesen, die Rückkopplung nur bis deutlich vor den Schwingungseinsatz (lauter Pfeifton) einzustellen, und zwar gerade so weit, daß das Rauschen eine deutliche klangliche "Färbung" erhält. Durch diese Maßnahme treten eventuelle Fluktuationen in dem Rauschsignal (also die "Stimmen") akustisch deutlicher hervor. Vielleicht wird ja durch diese Rückkopplung die Empfindlichkeit des Gesamtsystems erhöht, ähnlich wie bei einem Rückkopplungs-Audion. Teils klingen die "Stimmen" dadurch ähnlich wie in dem Beispiel "Raudive - und - Brasil" von der VTF-Herbsttagung 2014 - also wie stark verzerrter FM-Empfang. Interessanterweise treten aber nicht bei jeder Einspielung solche stimmenähnlichen Sequenzen im Rauschen auf, was darauf hindeuten könnte, daß es sich nicht nur um ein rein technisches Phänomnen handelt, sondern um tatsächliche Kontaktversuche.

Auch die Transwesenheit Aaron weist in seinen Mitteilungen oft auf die Bedeutung der "drei Rs" (Rauschen, Rhythmus, Reflektion/Rückkopplung) hin: "Rückkopplung oder Spiegelung ist ein elementares Element unserer Kontakte, seien sie mental oder instrumentell. Deswegen müsst Ihr alles, was die Geräte wiedergeben wieder an den Eingang zurückführen und damit das System sich seiner selbst bewußt machen." [19], oder "Rhythmisch reflektiertes Rauschen ist die energetische Chaosgrundlage, um materiell geordnete Strukturen in Zeit und Raum entstehen zu lassen: Indem sich das Rauschen reflektiert, beobachtet es sich selbst. Das ist die Grundlage einer informationstragenden Struktur. Nur wenn es völlig ungeordnet ist, also keinerlei Anteile hat, die wahrscheinlicher sind als andere, können wir die Informationsstrukturen besetzen und die Ergebnisse im Sinne neuer Wahrscheinlichkeitsrichtungen kristallisieren lassen." [20]

Hier noch ein paar kommentierte Fotos und Skizzen vom Umbau:

Dioden-Gehäuse geöffnet, Ansicht von unten vorne
Dioden-Gehäuse geöffnet, Ansicht von unten vorne links
Dioden-Gehäuse geöffnet, Ansicht von unten vorne rechts
Dioden-Gehäuse geöffnet, Ansicht von unten hinten rechts
Dioden-Gehäuse geöffnet, Ansicht von unten
Dioden-Gehäuse, Ansicht von hinten
Dioden-Gehäuse, Ansicht von vorne
Dioden-Gehäuse, Ansicht von oben vorne
Sockel für Bergkristall mit Bohrungen für reflektiertes UV-Licht. In der Mitte das weiße Kunststoffrohr mit der Ge-Diode und den beiden Magneten links und rechts.
Hinten links die Solarzelle im weißen Kunststofzylinder
Der aufgesetzte Kunststofzylinder mit Solarzelle und Bergkristall
Schematische Darstellung des Versuchsaufbaus
Foto des Versuchsaufbaus
Der Versuchsaufbau in Betrieb

14.06.2015: Erweiterung um ein "Metronom"

Einige Experimentatoren empfehlen für Einspielversuche die Verwendung eines Metronoms als Taktgeber zur zeitlichen Synchronisierung für die Transpartner, damit diese sich für ihre Übermittlungen an die irdische Zeit anpassen können. [21] Ich habe daher die Versuchsanordnung um ein "elektronisches Metronom" erweitert, das im Sekundentakt ein Knacken ertönen läßt. Hierzu habe ich den Sekunden-Impuls von der Spule eines älteren Weckers mit Quartz-Uhrwerk abgegriffen (2 Kabel an die Spule angelötet) und dem noch freien Line-Eingang des Mischpults zugeführt. Mit dem Line-Regler kann die Lautstärke des sekündlichen Knackens nach Bedarf variiert werden.

Schematische Darstellung des Versuchsaufbaus

Einige Audiobeispiele

Die folgenden Audiobeispiele sind nur geschnitten und ansonsten komplett unbearbeitet und ungefiltert.

Diese Sequenz besteht aus 2 Teilen:

1.) Zweikanal-Aufnahme: Links = Mikrofon (meine Fragen), Rechts = das Rauschen direkt

Ich: "Ich bedanke mich.", EVP: "Alles Gute!" (ab Sek. 4), Ich: "Ihr sagt doch noch was?"

2.) 4-mal hintereinander die EVP: "Alles Gute!"

In einer Einspielung vom 14.06.2015 um 02:16 Uhr traten in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Perioden mit "erhöhter Aktivität" auf, d.h. Abschnitte von mehreren Sekunden Dauer mit lauten Krach- und Knackgeräuschen:

Folgenden Abschnitt aus derselben Einspielung finde ich ganz interessant. Hier wird scheinbar mit den Worten "genau das geeeht --- sehr - laut" ein Experiment angekündigt:

EVP: "genau das geeeht" [Pause von ca. 1,5 Sekunden] "sehr - laut" Diese Sequenz wird hier 4-mal direkt hintereinander wiedergegeben.

Anschließend folgt in der Tat ein Abschnitt mit sehr lauten Geräuschen, die man dahingehend deuten könnte, als würde versucht werden, mal "mit voller Power" zu senden. Das geht dann mit Unterbrechungen etwa 2 Minuten so, danach bleibt das Rauschen für den Rest des Audioclips (ca. 1 Minute) relativ leise:

Hier ein etwas längerer Ausschnitt von ca. 3 Minuten, in dem die o.g. EVP "genau das geeeht" [Pause] "sehr - laut" ab ca. Sekunde 16,6 zu hören ist, direkt gefolgt von den angekündigten lauten Geräuschen:

Quellenangaben

  1. "Der Germanium-Empfänger", VTF-Post P157 (4/2014)
  2. ITC Bridge, Foren-Thema "Thomas Edison's TDC - built one and it works"
  3. "Versuche mit Ge-Dioden-Rauschen", Evpfan, 04.09.2014
  4. S-20-10-N Scheibenmagnet Ø 20 mm, Höhe 10 mm, Neodym, N42, vernickelt
  5. Die medialen Schriften des Dr. med. Vladimir Delavre, Text 32, Absatz 4
  6. "Breakthrough - The Physics of Electronic Voice Phenomena", Eamonn Vann-Harris, NewWorldScience, June 2014
  7. "Scalar Field Theory" (archivierte Version eines gelöschten Wikipedia-Artikels vom 25.02.2010), portal.groupKOS.com (hier als PDF-Datei)
  8. "Scalar Potentials and Scalar Waves", RMCybernetics (hier als PDF-Datei)
  9. "A discription of the T.D.C. (Trans-dimensional Communication) experiments", Alan Bennett (hier als PDF-Datei und hier als PDF-Datei in deutscher Übersetzung)
  10. "Thomas Alfa Edison (In Spirit) draw a diagram of the TDC- germanium device", Robin Foy (als PDF-Datei)
  11. "The TDC (Trans-Dimensional Communication) Device", Robin Foy (als PDF-Datei)
  12. "Die medialen Schriften des Dr. med. Vladimir Delavre - Durchgaben der Gruppen 'Aaron' und 'Einstein' zu Realitätssystemen und Transkommunikation" (hier als PDF-Datei)
  13. 'Aaron' (und andere) über Realitätssysteme und Transkommunikation: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Zusammenfassung (hier als PDF-Datei)
  14. "Stimmenempfänger Kohlestaubmethode und elektr. vorgespannte Diode", H. H. C. Graepel, VTF-Post P 36, Heft 3/84
  15. Der Gedanken-Empfänger
  16. Scheibenmagnet Ø 10 mm, Höhe 10 mm, Neodym, N45, vernickelt
  17. Ernst Senkowski: Instrumentelle Transkommunikation, Kapitel F-37 (Relevante mediale Aussagen zur ITK), 37.10 Franz Schneider
  18. Hildegard Schäfer: Dialog mit Claudius, Band III, Leseprobe Seiten 250 - 287: Paraphysik - Energien - Transkommunikation
  19. Die medialen Schriften des Dr. med. Vladimir Delavre, Text 21, Absatz 3
  20. 'Aaron' über Realitätssysteme und Transkommunikation, Text 13
  21. Hildegard Schäfer: Brücke zwischen Diesseits und Jenseits, Kapitel 13, Punkt 5