Test und Inbetriebnahme der Transkommunikations-Anlage

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Dieser Artikel beschreibt den Test und die Inbetriebnahme der Transkommunikations-Anlage nach den Mitteilungen FJ 1 bis 3.

Funktionstest

Nach der Fertigstellung wurden zunächst alle Komponenten (Netzteil, NF-Module, Spule) untereinander verkabelt. Die Ausgänge der NF-Module 1 bis 14 wurden über Cinch-Audiokabel mit den Sendespulen 1 bis 14 verbunden; die Empfangsspule wurde an den Mikrofoneingang eines Aktivlautsprechers und parallel dazu an den rechten Kanal des Mikrofoneingangs eines digitalen Audiorecorders angeschlossen. An den linken Kanal des Mikrofoneingangs des Audiorecorders wurde ein Verstärkermikrofon angeschlossen, über das während Einspielungen die Fragen des Experimentators aufgenommen werden sollen. Das Direktsignal aus der Anlage und das akustische Signal (Abstrahlung Aktivlautsprecher und Fragen anwesender Personen) werden also auf getrennten Spuren aufgezeichnet, um die Aufnahme später besser auswerten zu können.

Zusammenschaltung der Komponenten (Handskizze)
Zusammenschaltung der Komponenten

Ein erster Funktionstest ergab erwartungsgemäß, daß durch die unterschiedliche Nähe der 14 Sendespulen zur Empfangsspule das Signal von NF-Modul 1 am lautetsen und das von NF-Modul 14 am leisesten übertragen wird. Da die Module auf unterschiedliche Frequenzen eingestellt werden sollen, wobei Modul 1 der niedrigsten und Modul 14 der höchsten Frequenz entspricht, und weil Signale mit niedriger Frequenz "leiser" sind als Signale mit hoher Frequenz, ergibt sich hierdurch ein erwünschter Ausgleich der Lautstärkeverhältnisse zwischen niedrigen und hohen Frequenzen.

Für die folgenden Testaufnahmen wurden die Bandpaß-Frequenzen der Module mit Nr. 1 beginnend allmählich erhöht, während die Amplitude mit zunehmender Frequenz verringert wurde, da die Abschwächung durch den zunehmenden Spulenabstand für ein ausgewogenes Klangbild noch nicht ausreichte. Die Filtergüte aller Module stand auf Maximum.

Bei Testaufnahme 1 wird jeder Ton 5 Sekunden lang gespielt. Bei Testaufnahme 2 wurden die 14 NF-Module der Reihe nach (beginnend mit Nr. 1) im Abstand von 5 Sekunde eingeschaltet, dann werden alle 14 Töne 30 Sekunden lang gespielt, und zum Schluß werden die Module in derselben Reihenfolge wieder ausgeschaltet.

In der Frequenzanalyse von Testaufnahme 2 sind die 14 Töne deutlich zu erkennen. Die Frequenzen betragen hier 118, 151, 182, 242, 304, 363, 479, 606, 726, 961, 1236, 1443, 1880 und 2449 Hz und umfassen somit knapp 4½ Oktaven. Bei der Einstellung der Bandfilter-Frequenzen habe ich versucht, in jeder Oktave denselben "Dreiklang" hinzubekommen. Die Spitze bei 50 Hz ist ein leichtes Netzbrummen, das von der Spule aufgenommen wird.

Frequenzanalyse der Testaufnahme

Inbetriebnahme

Zunächst ist geplant, mit der Anlage eine gewisse Zeit lang zu experimentieren und keine größeren Änderungen daran vorzunehmen. Wenn man davon ausgeht, daß sich sowohl der Experimentator als auch mögliche Transpartner erst auf die Anlage einstellen müssen, wäre es sicher kontraproduktiv, immer wieder Änderungen daran vorzunehmen.

Den 'Aaron'-Texten zufolge ist es erforderlich, daß die verwendeten Geräte über einen längeren Zeitraum hinweg "geprägt" werden, damit sie auf "Bewußtseinsimpulse" reagieren können. Während regelmäßig Kontaktversuche unternommen werden, sollen sich in den Geräten sogenannte "Bahnungen" bilden, die dazu führen, daß die Geräte dann irgendwann im "Transmodus" arbeiten. Einen nicht unwesentlichen Anteil an diesem Prozeß hat diesen Hinweisen zufolge auch der Experimentator selbst mit seinem Bewußtsein. Der Experimentator muß mit den Geräten sozusagen eine "psychophysikalische Einheit" bilden, was am besten funktioniert, wenn er seine Gedanken sammelt und fokussiert.

Meditation ist eine Methode hierzu, die allerdings mühsam ist, viel Geduld erfordert und auch nicht "jedermanns Sache" ist. Effektiver könnte dies mit technischen Hilfsmitteln funktionieren, insbesondere solche zum Training bestimmter Gehirnwellen, von denen bekannt ist, daß bestimmte Frequenzen mit bestimmten Bewußtseinszuständen korrelieren, z.B. Beta-Wellen (12...38 Hz) mit Wachheit und hoher Aufmerksamkeit, Alpha-Wellen (8...12 Hz) mit Entspannung und geistiger Aufnahmefähigkeit, Theta-Wellen (3...8 Hz) mit tiefer Entspannung wie bei leichtem Schlaf oder Hypnose sowie Delta-Wellen (0,2...3 Hz) im traumlosen Tiefschlaf.

Zur Erzielung bestimmter Gehirnwellen-Zustände gibt es unterschiedliche Methoden, die sich jedoch hauptsächlich in zwei Kategorien unterteilen lassen: Stimulierung und Neurofeedback. Bei den Stimulationsmethoden werden dem Gehirn bestimmte Reize (akustisch oder visuell) zugeführt (z.B. Binaural Beats wie bei den "Hemi-Sync"-Produkten des Monroe-Instituts), die die gewünschten Zustände induzieren sollen. Beim Neurofeedback (oder auch EEG-Feedback) werden die Gehirnwellen mittels eines EEG-Gerätes direkt gemessen; visuelle oder akustische Signale dienen hier nur der rein informativen Rückmeldung, ob der gewünschte Zustand erreicht wurde. Schließlich gibt es noch die Kombination aus beiden Kategorien, wobei das stimulierende Signal gleichzeitig eine Rückmeldung (z.B. durch Veränderung der Frequenz oder Phase) über den Grad der Erreichung des Zielzustandes enthält.

Hinsichtlich Neurofeedback - der aus meiner Sicht interessantesten Methode - existieren verschiedene Produkte auf dem Markt, die in Kombination mit entsprechender Software eine Vielzahl an unterschiedlichen Trainingsmethoden ermöglichen. Zwei dieser Produkte seien hier exemplarisch aufgeführt:

19.08.2012

Inzwischen habe ich die Einstellungen der 14 NF-Module noch einmal etwas nachjustiert:

Aktuelle Einstellungen der Regler: Frequenzen (F) von links nach rechts steigend, Güten (Q) etwas verringert, Amplituden (A) von links nach rechts abnehmend.
  • Die Frequenzen (Regler F) wurden frei nach Gehör versucht, auf einen C-Dur-Dreiklang einzustellen, was mehr oder weniger genau gelungen ist. Allerdings habe ich nicht auf den Grundton geachtet; eine spätere Frequenzanalyse hat ergeben, daß die Frequenzen gegenüber den "echten" Noten um ca. 9% niedriger sind, d.h. der Kammerton A4 läge bei ca. 400 Hz statt bei 440 Hz. Durch leichte Frequenzabweichungen der einzelnen Noten von meistens unter 1% ergeben sich allerdings interessante Schwebungen, die in Kombination mit den zufälligen Amplitudenschwankungen abwechslungsreicher klingen als wenn alles ganz genau eingestellt wäre.
  • Die Güte (Regler Q) der Bandfilter wurde etwas verringert, damit die einzelnen Töne nicht zu sehr in den Vordergrund treten und sich die einzelnen Frequenzbänder mehr überlappen. (Dies bezieht sich auf die Mitteilung von Friedrich Jürgenson vom 04.07.2012.)
  • Die Amplituden (Regler A) wurden mit zunehmender Frequenz noch etwas weiter zurückgeregelt, da die hohen Frequenzen nach meinem subjektiven Eindruck noch zu sehr dominierten. So ergibt sich nun über die 14 Frequenzbänder hinweg eine Art "Gaußsche Glockenkurve" der Lautstärke-Werte, was man auch an der Helligkeit der grünen, im Zufallstakt flackernden LEDs sieht: In der Mitte (Module 7-8) sind sie am hellsten, und je weiter außen, umso weniger hell flackern die LEDs.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus der heutigen Einspielung (linker Kanal: Mikrofon; rechter Kanal: Direktsignal).

Im Frequenzspektrum ist wieder das Netzbrummen bei 50 Hz sowie die 2. Harmonische bei 100 Hz zu sehen. Außerdem gibt es noch ein Signal bei 32 Hz, von dem ich keine Ahnung habe, wo dieses herkommen könnte.

Frequenzspektrum der Anlage nach erneuter Nachjustierung der 14 NF-Module (gemessen am Ausgang der Empfangsspule).

Aktuell mache ich mit der Anlage täglich eine "Sitzung" von ca. 30-60 Minuten. Anders als bei üblichen TBS-Einspielungen stelle ich während der Sitzung keine Fragen, sondern mache zu Beginn und zum Ende lediglich eine kurze Ansage mit Ansprache der Transpartner. Während der Einspielung versuche ich dann meinen Geist möglichst ruhig zu halten und mich auf das Geräusch zu konzentrieren. Nach kurzer Zeit meint man in dem Klang aus der Anlage die diversesten Geräusche zu hören - von Kirchenglocken über Gesänge bis hin zu Rezitationen und teilweise auch Stimmen, die jedoch größtenteils undeutlich bleiben. Ein interessanter Effekt ist auch, daß man quasi "Gedankenorgel" spielen kann, indem man sich nacheinander auf die einzelnen Töne konzentriert, die dann auch scheinbar lauter werden; so kann man mit den Noten C-E-G ganze "Melodien" spielen. Diese akustischen Effekte sind allerdings rein subjektiv; auf der Aufnahme ist davon nichts zu hören.

Im Unterschied zu normalen TBS-Einspielungen höre ich die Aufnahmen hinterher nicht ab, da ich davon ausgehe (bzw. einfach erwarte), daß sich eventuelle Transpartner laut hörbar mitteilen werden; die Aufnahme dient somit lediglich der Dokumentation eventueller Mitteilungen.

05.11.2012

Während der VTF-Herbsttagung am 03.11.2012 wurde durch Annegret R. u.a. der Hinweis "Die Feinabstimmung ist von einer großen Bedeutung" (FJ 10.2) durchgegeben. Am 05.11.2012 erhielt Annegret R. hierzu eine erneute Durchgabe von Friedrich Jürgenson: "Das ist auch mit Feinabstimmung gedacht: Die Module könnten noch genauer angeglichen werden." (FJ 11.1)

Dieser Hinweis scheint sich auf die Güte (Regler "Q") und die Amplitude (Regler "A") der 14 NF-Module zu beziehen. Die Frequenzen (Regler "F") waren auf der Herbsttagung so eingestellt worden, daß Modul 1 auf Minimum steht, und davon ausgehend C-Dur-Akkorde (Noten C-E-G) eingestellt sind, d.h. die Frequenzen waren noch etwas niedriger als ohnehin schon.

Zur "Feinabstimmung" habe ich nun die einzelnen Module so gestimmt, daß die Note A4 (die allerdings selbst nicht verwendet wird) dem Kammerton A mit 440 Hz entspricht. Weiterhin wurden Güte und Amplitude so eingestellt, daß alle Töne in etwa gleich laut sind. Zur genaueren Kontrolle dieser Werte habe ich am Netbook die Audio-Software "Audition" gestartet, das Signal aufgenommen (22050 Hz, Mono, 16 Bit) und währenddessen das Fenster "Frequency Analysis" mit FFT Size 8192 maximiert geöffnet. Dann wurden die Module der Reihe nach einzeln eingeschaltet, um zuerst die Frequenzen, dann die Güten und Amplituden einzustellen. Dabei wurden Frequenzverlauf und Amplitude des Audiosignals "live" als Graph sowie als numerischer Wert angezeigt.

Frequenzen (F)

Modul Frequenz Note
1 130,8 Hz C3
2 164,8 Hz E3
3 196,0 Hz G3
4 261,6 Hz C4
5 329,6 Hz E4
6 392,0 Hz G4
7 523,3 Hz C5
8 659,3 Hz E5
9 784,0 Hz G5
10 1046,5 Hz C6
11 1318,5 Hz E6
12 1568,0 Hz G6
13 2093,0 Hz C7
14 2637,0 Hz E7
  • Note A4 entspricht 440 Hz (hier nicht vorhanden).
  • Je Oktave ein C-Dur-Dreiklang "C-E-G".

Güte (Q)

  • Für alle 14 Module so eingestellt, daß der Ton nicht zu scharf/aufdringlich klingt, aber trotzdem noch deutlich zu hören ist.
  • Q-Regler ca. in der Mitte zwischen "8 und 9 Uhr".

Amplitude (A)

  • Für alle 14 Module so eingestellt, daß die Maximal-Amplitude nur selten knapp über -48 dB erreicht.

Das folgende Diagramm zeigt das Frequenzspektrum nach der Feinjustierung mit Hilfe des Computers. Die dargestellten Amplituden sind niedriger als -48 dB, da es sich um Durchschnittswerte handelt.

Frequenzspektrum der Anlage nach Feinjustierung der 14 NF-Module (gemessen am Ausgang der Empfangsspule).

Insgesamt klingt das Audiosignal nun etwas höher und lautstärkemäßig ausgeglichener als vorher.

11.11.2012

Auf der VTF-Herbsttagung 2012 in Fulda wurde einige sehr interessante Versuche unternommen, bei denen die ITK-Anlage mit der Aufnahmetechnik von Eamonn Mgherbi und Kevin Webster kombiniert wurde. Diese Aufnahmetechnik bestand im Wesentlichen aus einem Laptop (Samsung), bei dem bestimmte DSP-Effekte der Soundkarte aktiviert wurden, was zu einer Verfremdung des aufgenommenen und wiedergegebenen Audiosignals führte (vor allem starke Noise-Reduction-Artefakte). Hierbei wurden Stimmen oft schon direkt live hörbar und reagierten teilweise auch direkt auf Fragen und Aufforderungen, sich zu melden oder den Namen zu nennen.

Hierdurch angeregt, habe ich nun die ITK-Versuchsanlage um zwei weitere Komponenten erweitert: Einen Mikrofon-Vorverstärker und ein DSP-Sprachfilter. Beide wurden wie folgt hinter die Empfangsspule in den Signalweg eingefügt:

Zusammenschaltung der ITK-Versuchsanlage (Stand: 11.11.2012)

Bei dem Mikrofon-Vorverstärker handelt es sich um einen "Lauschverstärker LV 100", der über eine manuelle und automatische Verstärkungsregelung sowie zwei zuschaltbare Filter (Hochpaß 130 Hz und Tiefpaß 7 kHz) verfügt. Er dient dazu, das an der Empfangsspule anliegende Audiosignal auf den Pegel des Line-Eingangs des DSP-Filters anzuheben.

Bei dem DSP-Filter handelt es sich um den "LINGUA V12", einen digitalen Audiofilter, der dazu gedacht ist, Sprachsignale aus gestörtem und verrauschtem Kurzwellen-Empfang herauszufiltern (daher auch der Name "Sprachextraktor"). Hierzu verwendet der Filter einen speziellen Algorithmus, der anhand der typischen Hüllkurve eines Sprachsignals die Sprache innerhalb des Hintergrundgeräusches erkennt und daraus extrahiert.

Die Einstellung von Verstärkung und Filtergrad hat großen Einfluß auf das Endergebnis: Ist der Filtergrad zu stark, klingt das Signal zu "künstlich".

Ansatzweise ist bereits so etwas wie artikulierte "Sprache" zu hören. Hier wird man wohl noch etwas experimentieren müssen...

10.11.2013

Die ITK-Versuchsanlage lief nun für einige Monate mit mit folgenden Einstellungen:

  • Frequenzen (F) von 200 bis 2800 Hz im Abstand von jeweils 200 Hz
  • Güte (Q) jeweils auf Maximum
  • Amplituden (A) in etwa gleich hoch

Auf der VTF-Herbsttagung 2013 in Fulda erhielt Annegret R. eine weitere mediale Mitteilung von Friedrich Jürgenson, in welcher es u.a. heißt: "Die module Abstimmung ist noch nicht ganz im Takt." (FJ 13.4) Des weiteren wird darauf hingeweisen: "Es ist wie bei der Kalligraphie" (FJ 13.3) und daß es "nur noch die Winzigkeiten" seien (FJ 13.6). Die Aussage bzgl. Kalligraphie deutet Annegret R. dahingehend, daß es - wie bei den exakten Pinselstrichen - auf die Feinheiten ankommt.

Ich habe diese Mitteilung nun zum Anlaß genommen, die Anlage noch einmal vollkommen neu einzustellen. Während ich ganz zu Anfang mit C-Dur-Akkorden experimentiert hatte und später dann gleiche Frequenzabstände von 200 Hz verwendete (s.o.), kam mir nun der Gedanke, ein spezielles Musikstück als Grundlage zur Einstellung der Frequenzen zu nehmen. Es handelt sich dabei um ein Instrumentalstück eines schwedischen Musikers, dessen Titel auf deutsch "Lied der Sterne" heißt. Es ist ein sehr ruhiges Stück ganz ohne Rhythmus-Instrumente, das nur aus einer Art "Engels-Chor" mit Synthesizer-Untermalung besteht. Ich kenne es seit ca. 20 Jahren (neben anderen Stücken dieses Musikers), und es übt auf mich einen starken Eindruck aus, um nicht zu sagen, daß es mich tief in meiner Seele berührt. Aus diesem Grunde - und weil es bei der Transkommunikation um Herstellung von Resonanz zwischen Experimentator und Transpartnern geht - habe ich dieses Musikstück ausgewählt, um darauf aufbauend 14 neue Frequenzen einzustellen. Hierzu habe ich zunächst einen kurzen Ausschnitt ausgesucht, der meiner Meinung nach "schön klingt":

Hiervon habe ich mittels Adobe Audition eine Frequenzanalyse erstellt und die dominierenden Frequenzen in einem Grafikprogramm farblich markiert:

Frequenzspektrum des obigen Ausschnitts

Diese 19 Frequenzen habe ich zusammen mit ihren Amplitudenwerten notiert:

Nr. f [Hz] A (dB)
207.8 -50.8
1 232.8 -29.3
292.0 -56.1
2 347.9 -43.6
3 413.3 -37.6
4 463.1 -31.3
5 623.5 -37.3
6 699.2 -32.5
7 829.5 -37.3
8 927.9 -24.8
9 1048.4 -39.5
10 1158.9 -54.7
1228.2 -53.0
11 1399.0 -40.1
1643.9 -70.0
1852.7 -62.2
12 2081.7 -59.5
13 2433.1 -54.3
14 2784.5 -49.1

Mit Audition habe ich mir dann für jeden dieser 19 Töne eine 10-sekündige WAV-Datei von Sinustönen mit der angegebenen Frequenz und Amplitude erstellt. Diese habe ich anschließend in den Mehrspur-Editor eingefügt:

Die 19 Sinuston-Dateien im Mehrspur-Editor von Audition.

Durch Aus- und Einschalten einzelner Töne während der Endloswiedergabe mittels der grünen "M"-Buttons ("Mute") habe ich dann "nach Gehör" die 14 Töne ausgewählt, die am meisten zu dem Klangbild beitragen. Diese 14 Töne sind in der obigen Tabelle mit jeweils einer Nummer (Spalte "Nr.") versehen. Das Ergebnis klingt dann so:

Um die 14 Bandfilter der ITK-Versuchsanlage auf diese Frequenzen und Amplituden einzustellen, habe ich wieder mein Netbook an den Ausgang hinter den auf "Bypass" geschalteten DSP-Filter geklemmt und mit Audition eine Aufnahme gestartet, während ich die 14 Rauschgeneratoren der Reihe nach einzeln eingeschaltet und dabei die genaue Frequenz und die Amplitude von der Live-Frequenzanalyse in Audition ablesen konnte, so daß ich die notwendigen Einstellungen vornehmen konnte. Das Ergebnis klang dann so:

In dem neuen Klang lassen sich Ähnlichkeiten zu dem Ausschnitt aus dem Original-Musikstück erkennen, und wenn man länger hinhört, könnte man tatsächlich den Eindruck von "Sphärengesang" erhalten. Erste Einspielversuche damit scheinen auch schon recht erfolgversprechend zu sein, jedoch bedarf es auch hier natürlich noch weiterer Versuche.

10.12.2014

Die Silizium-Universaltransistoren (TUN), die in dem 14 NF-Modulen bisher als Rauschquellen dienten, wurden am vergangenen Wochenende gegen Germanium-Dioden ausgetauscht. Dies bezieht sich auf die allererste mediale Durchgabe von Friedrich Jürgenson, in der es heißt: "Die Fluktuation der Dioden müssen die Techniker mehr betrachten." ( FJ 1.3) Dieser Betonung auf Dioden hatte ich bisher nicht viel Bedeutung beigemessen. Aufgrund meiner aktuellen Versuche mit Diodenrauschen als Träger für ITK-Kontakte bin ich mittlerweile jedoch zu der Ansicht gelangt, daß sich Germaniumdionden in besonderer Weise für ITK-Versuche eignen.

Die Frequenzen hatte ich bereits vor einigen Monaten wieder auf den ursprünglichen CEG-Dreiklang eingestellt (Frequenzen: 197-238-277, 402-507-595, 798-1012-1205, 1634-2072-2457, 3315-4191 Hz). Wie man sieht, sind diese Frequenzen nicht ganz exakt, sondern nach Gehör eingestellt und anschließend erst gemessen worden. Es kann auch sein, daß sich die Frequenzen mit der Zeit etwas verändern. Diese Frequenzen hatten sich bei einigen Experimentatoren ganz gut bewährt.

Die Germaniumdioden rauschen im Gegensatz zu den TUNs leiser und unregelmäßiger. Teilweise prasseln sie auch, manche ständig, andere nur sporadisch. Hierdurch wird das Ausgangssignal der Anlage ebenfalls unregelmäßiger. Wegen des geringeren Rauschens ist eine höhere Verstärkung erforderlich. Hierbei trat das Phänomen auf, daß es bei zu hoch eingestellten Amplituden-Reglern zu Rückkopplungen kam, was sich in einem lauten Pfeifen mit der eingestellten Bandpaß-Frequenz (bei maximal eingestellter Güte Q) äußerte. Vermutlich liegt dies in einer unzureichenden Entkopplung des Eingangs der Schaltung vom Ausgang. Ich habe daher die Amplituden-Potis soweit zurückgedreht, daß es noch zu keiner Rückkopplung kommt.

Des weiteren trat nun das ebenfalls neue Phänomen auf, daß es zu einem rhythmisches Auf- und Abschwellen des gesamten Ausgangssignals der Anlage kam, das nur durch Aktivieren des 130-Hz-Hochpasses des "Lauschverstärkes" LV100 unterbunden werden kann. Möglicherweise spielt hier die automatische Verstärkungsregelung (AGC) des LV100 auch mit eine Rolle.

Eventuell sind diese Effekte - Rückkopplung und Rhythmus - aber auch nützlich und sollten vielleicht gezielt eingesetzt werden. Immerhin lauten einige der Aussagen der Transwesenheit Aaron:

"Denken Sie an die drei Rs Rauschen - Rhythmus - Reflexionen und beachten Sie die notwendige Anpassung bei der Abnahme des entstehenden intermedialen Transsignals. [...] Rhythmisch reflektiertes Rauschen ist die energetische Chaosgrundlage, um materiell geordnete Strukturen in Zeit und Raum entstehen zu lassen. Nur wenn es völlig ungeordnet ist, also keinerlei Anteile hat, die wahrscheinlicher sind als andere, können wir die Informationsstrukturen besetzen und die Ergebnisse im Sinne neuer Wahrscheinlichkeitsrichtungen kristallisieren lassen: Indem sich das Rauschen reflektiert, beobachtet es sich selbst. Das ist die Grundlage einer informationstragenden Struktur."

(Quelle: Die medialen Schriften des Dr. med. Vladimir Delavre, Kapitel 15)

Den Begriff "Reflektion" (Selbstbeobachtung) übersetze ich mal mit "Rückkopplung", die u.a. auch bei Fraktalen und anderen scheinbar chaotischen Prozessen mit selbstähnlichen Strukturen eine wichtige Rolle spielt.