Entwurf einer Transkommunikations-Anlage nach Angaben aus den Mitteilungen FJ 1-3

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Dieser Artikel beschreibt einen möglichen Entwurf einer Transkommunikations-Anlage nach den Angaben aus den Mitteilungen FJ 1-3.

Einleitung

Im Folgenden habe ich einmal ein wenig "Brainstorming" betrieben und versucht, die technischen Hinweise aus den Mitteilungen FJ 1 bis 3 zu interpretieren und in einen möglichen Versuchsaufbau zu integrieren. Erstaunlich: fast alle Aussagen konnten sinnvoll untergebracht werden!

Die einzelnen Aussagen und deren Interpretation

Ich hatte zwar schon zuvor versucht, die medial übermittelten, etwas verschlüsselt wirkenden Hinweise von Friedrich Jürgenson zu deuten (siehe meine Kommentare unter den Mitteilungen FJ 1, FJ 2 und FJ 3), aber Einiges war anfangs noch unklar beblieben. Mittlerweile bin ich zu einer neuen Interpretation gelangt, die teilweise mit dem ersten Interpretationsversuch übereinstimmt; Einiges ist jedoch inzwischen klarer geworden, und alles zusammen ergibt nun durchaus einen Sinn.

Niederfrequente Magnetfelder

FJ 3.6: "Der Computer ist nicht der Allheilweg für unsere Stimmen."

Es soll Analogtechnik verwendet werden und keine Digitaltechnik.

FJ 1.3: "Die Fluktuation der Dioden müssen die Techniker mehr betrachten."

Durch Halbleiter-PN-Übergänge ("Dioden"), die in Sperrrichtung betrieben werden, sollen fluktuierende Signale erzeugt werden, d.h. es sollen Rauschgeneratoren zum Einsatz kommen.

FJ 2.7: "Die Niederfrequenzen sind das Feld der Forschungen."

Die Stimmen bilden sich direkt im Bereich der Niederfrequenzen (Audiofrequenzen). Ein HF-Träger, auf den etwas aufmoduliert wird, oder das Transponieren von Frequenzen in einen anderen Bereich (z.B. Ultraschall etc.) ist also nicht erforderlich.

FJ 1.2: "Die Niederfrequenzen müssen enger gestaffelt sein."

Es sollen mehrere, eng nebeneinanderliegende Frequenzbänder zur Anwendung kommen. Eine Möglichkeit dazu wäre, mit Hilfe von NF-Bandpässen einzelne Töne aus dem erzeugten Rauschen zu extrahieren.

FJ 1.9: "Die Tonfrequenz ist niedrig zu schalten."

Es genügt eine geringe Leistung der erzeugten Tonsignale.

FJ 1.4: "Es ist ein ganz neues Verfahren; die Magnetstreifen müssen sich verbinden."

Dies könnte bedeuten, daß die niederfrequenten Signale am Ausgang der Bandfilter mit Hilfe von Spulen magnetische Wechselfelder ("Magnetstreifen") erzeugen sollen, die sich überlagern ("verbinden").

FJ 1.5: "Die Sicherheitsrelevanz ist ein wichtiger Denkanstoß."

Dies ist etwas unklar, daher sehr spekulativ: "Sicherheitsrelevanz" => Sicherheitsabstand => Störabstand => Signal/Rausch-Verhältnis. Es muß also eine optimale Amplitude der Signale gefunden werden, um die beste Sprachqualität zu erzielen.

FJ 1.6: "Der Energieverbrauch ist minimal, aber die Effizienz ist großartig."

Dies deutet auf eine Resonanzbedingung hin: Mit kleinstmöglichem Energieaufwand kann bei Resonanz eine größtmögliche Wirkung erzielt werden. Resonanz - im übertragenen Sinne zwischen den an der Transkommunikation beteiligten Partnern oder im technischen Sinne als Eigenschaft des Gerätes - ist also eine Grundvoraussetzung. Im übertragenen Sinne könnte Resonanz durch ein geistiges "Einstimmen" der Teilnehmer vor und während der Einspielung hergestellt werden. Im technischen Sinne wäre Resonanz durch die Verwendung von Bandfiltern als Teil der Anlage gegeben.

FJ 1.7-8: "Es ist wie mit der Stimmenvibration. Die Naturtöne überlappen sich in Vibrationen, und das muß ausgeglichen werden."

Wenn man "Naturtöne" mit "Grundtöne", "überlappen" mit "überlagern" und "Vibrationen" mit "Schwingungen" bzw. "Frequenzen" übersetzt, dann könnte diese Aussage bedeuten: Die Frequenzen der einzelnen Grundtöne überlagern sich und bilden so die Formanten der Stimmen. Dieses Prinzip erinnert an die Sinuswellen-Synthese, einem Sprachsynthese-Verfahren, bei der die Formanten durch einzelne Sinustöne ersetzt werden.

Durch die Filterung von Weißem Rauschen mit Hilfe von Bandpässen mit sehr hoher Güte entstehen zufällig fluktuerende Sinustöne. Da die Energie von Weißem Rauschen mit steigender Frequenz zunimmt, müssen die Amplitudenunterschiede dieser Sinustöne ausgeglichen werden, damit sie dem menschlichen Hörempfinden entsprechen, d.h. die tieferen Töne müssen mehr angehoben werden als die höheren.

Verwendung eines Rauchobsidians

FJ 2.2: "Ein Obsidian ist eine Kraftquelle für euch."

Die Verwendung eines Obsidians wird vorgeschlagen. Ein E-Mail-Diskussionspartner brachte zur "Benutzung" des Steins den Gedanken auf, den Stein durch Magnetfelder oder Schall im Niederfrequenz-Bereich in Schwingung zu versetzen und die dabei entstehende Piezoelektrizität als Träger für die Stimmen zu nutzen. In dem Entwurf für einen möglichen Versuchsaufbau ist dies berücksichtigt, indem in das Zentrum der Spule ein Obsidian gelegt wird, wo er den magnetischen Wechselfeldern ausgesetzt ist.

FJ 2.4: "Obsidiane - am Körper getragen als Schmuck - erhöhen auch eure Aufnahmefähigkeit für neue Ideen und unsere Stimmenübertragung."

Zusätzlich zur Verwendung eines Obsidians als Bestandteil der technschen Anlage könnten auch die an der Einspielung beteiligten Personen einen Rauchobsidian z.B. in der Hand halten. Falls von den Steinen keine physikalische Wirkung ausgeht, hilft dies vielleicht bei der Herstellung einer Resonanz im übertragenen (geistigen) Sinne.

FJ 2.3: "Analysiert den Stein! Darin sind Materialien für eine wunderbare Übertragung unserer Frequenzen enthalten."

Chemische Formel: SiO2 + H2O + Fe2O3 + Al, C, Ca, Mg, Na (Quelle)

Enthaltene Elemente: Silizium, Sauerstoff, Wasserstoff, Eisen, Aluminium, Kohlenstoff, Calcium, Magnesium, Natrium

FJ 1.10: "Die Isotopen sind von unterschiedlicher Bedeutung. Man muß sie genauer untersuchen."

Die Isotope der in einem Rauchobsidian enthaltenen Elemente: Silizium, Sauerstoff, Wasserstoff, Eisen, Aluminium, Kohlenstoff, Calcium, Magnesium, Natrium

FJ 3.3-5: "Untersucht den Mineralhaushalt eines Rauchobsidians! Es sind Inhaltsstoffe, die leiten. Probiert! Experimentiert!"

Je nach Herkunft der Obsidiane (USA, Mexiko, ...) könnte die Zusammensetzung der Rauchobsidiane variieren. Es sollten daher ggf. unterschiedliche Steine auf ihre Eignung getestet werden.

Aufforderung, neue Wege zu gehen

FJ 2.5-6: "Ihr habt fähige Köpfe unter euren Experimentatoren. Aber verlaßt eingefahrene Wege! Geht völlig neue Wege, auch wenn sie euch zunächst absurd erscheinen."

FJ 3.1-2: "Ich sage dir, meine Schreiberin, daß die Techniker an das Unmögliche denken müssen. Das Unmögliche wird geschehen. Geht neue Wege!"

Da der Versuchsaufbau aus technischer Sicht möglicherweise wenig Sinn ergibt, sollen diese Aussagen dazu ermutigen, sich nicht durch Vorstellungen davon, was möglich ist und was nicht, einschränken zu lassen.

Versuchsaufbau

Hier eine Skizze eines möglichen Versuchsaufbaus, in dem die oben wiedergegebenen Aussagen und deren Bedeutungen versucht wurden zu integrieren:

Zum Vergrößern bitte anklicken
(Die technischen Beschriftungen sind in schwarz, die dazu passenden Zitate aus den FJ-Mitteilungen in blau.)

Erläuterungen zum Versuchsaufbau

Mehrere Rauschgeneratoren erzeugen ein Weißes Rauschen, das von je einem Bandpaß gefiltert wird. Die Bandbreite der einzelnen Bandpässe ist dabei so gering, daß am Ausgang beinahe nur ein einziger Sinuston mit zufällig schwankender Amplitude entsteht. Die so gefilterten Rauschsignale werden anschließend über Treiber-Verstärkerstufen den Sendespulen zugeführt. Im Zentrum der Spulen befindet sich ein Rauchobsidian. Die niederfrequenten, magnetischen Wechselfelder mit zufällig schwankender Amplitude überlagern sich und induzieren in der Empfangsspule ein Summensignal, das verstärkt und einem Lautsprecher zugeführt wird.

Die Theorie dahinter: Durch die magnetische Anregung des Obsidians gerät dieser in mechanische Mikroschwingungen, wobei auch verschiedene Resonanzfrequenzen des Steins getroffen werden. Hierbei entsteht durch piezoelektrische Effekte ein elektrisches Feld im und um den Stein herum, das als Energieträger für die Transkommunikation fungiert. Bei Auftreten einer Transkommunikation wird das magnetische Wechselfeld mit den übermittelten Stimmeninhalten frequenzmoduliert. Die modulierten Frequenzbänder bilden dabei - wie bei der Sinuswellen-Synthese - die Formanten der Stimmen.

Schaltungskomponenten

Rauschgenerator

Einen Rauschgenerator hatte ich bereits als Teil eines Zufallsgenerators für mein Programm EVPmaker gebaut. Dort wird zwar die Emitter-Basis-Strecke eines Silizium-NPN-Transistors als Rauschquelle verwendet, was aber im Prinzip Dasselbe ist wie eine Diode in Sperrrichtung.

Bandpaß

Als Bandpaß würde sich ein sog. State Variable Filter eignen. Die Schaltung ist genial - einfacher Aufbau, aber sehr effektiv. Mit einem Doppelpoti läßt sich die Frequenz über den gesamten NF-Bereich einstellen, und mit einem weiteren Poti läßt sich die Güte (Q) bis zur Mitkopplung einstellen, d.h. aus dem weißen Rauschen würde dann quasi ein einziger Sinuston, dessen Amplitude schön zufällig schwankt ("fluktuiert").

Treiber und Ausgangsverstärker

Als Treiber für die Spulen sowie als Lautsprecherverstärker für die Ausgangsstufe würde sich je ein LM386 eignen. Je ein Poti am Eingang der Verstärkerstufen ermöglicht die Anpassung der Ausgangsleistung.

Aufbau

Rauschgenerator und nachgeschalteter Bandpaß + Treiber + Sendespule müßten je Frequenzband einmal vorhanden sein. Wieviele Bänder es geben sollte, steht noch nicht fest - vielleicht 7 bis 8. Ein modularer Aufbau, den man bei Bedarf um weitere Frequenzbänder erweitern kann, wäre daher ratsam. Hierzu würde sich ein 19"-Rahmen mit einzelnen Steckplatinen gut eignen, in dem auch ein Modul für die Stromversorgung und eins für den Ausgangsverstärker untergebracht ist.

Von den einzelnen Modulen würde dann je eine abgeschirmte NF-Leitung zu den Sendespulen und der Empfangsspule führen. Die Spulen könnten auf einen gemeinsamen Kunststoff-Spulenkörper gewickelt werden, in dessen Zentrum sich der Rauchobsidian befindet. Die Einheit mit den Spulen und dem Obsidian befindet sich außerhalb des 19"-Rahmens.

Fazit

Der beschriebene Entwurf mag vielleicht ein wenig sehr "technisch" klingen, aber mir ist natürlich bewußt, daß für das Zustandekommen von Transkommunikations-Kontakten nicht die Technik das Ausschlaggebende ist, sondern eher die passende Zusammensetzung aus diesseitigen und jenseitigen "Experimentatoren". Worauf es ankommt, ist, daß die Experimentatoren mit der verwendeten Technik eine aufeinander abgestimmte Einheit bilden.

In diesem Falle habe ich ein "gutes Gefühl", da sich alles "wie von selbst" zusammenzufügen scheint: Die medial übermittelten Aussagen finden alle sich in dem Entwurf wieder, und auch die benötigten Schaltungskomponenten habe ich bereits in der Vergangenheit erprobt; sie scheinen nur "darauf gewartet" zu haben, genau hierfür eingesetzt zu werden: Den Rauschgenerator hatte ich 2008 entwickelt, den State-Variable-Filter sogar bereits 1989 als "Universal-NF-Filter" gebaut (umschaltbar zwischen Hochpaß, Tiefpaß, Bandpaß und Bandsperre) - ich konnte die Pläne sozusagen gleich "aus der Schublade zu ziehen". Selbst ein bisher ungenutzter 19"-Rahmen dient mir seit mehreren Jahren als Ablagefläche für diverse Magazinkästen. ;-)

Ergänzende Hinweise von Friedrich Jürgenson

In der Folge der ersten 3 Mitteilungen wurden durch Annegret R. weitere Durchgaben von Friedrich Jürgenson übermittelt, die auf der Wiki-Seite Mediale Mitteilungen im Original-Wortlaut wiedergegeben und kommentiert werden.

Parallelen in den Aussagen der Transwesenheit "Aaron"

Auf den Seiten von Rolf-Dietmar Ehrhardt gibt es die 5-teilige Artikelserie "Über Realitätssysteme und Transkommunikation", die zwischen 1993 und 1996 in der Zeitschrift "TransKommunikation" von Ernst Senkowski erschienen ist. Es handelt sich um mediale Übermittlungen einer Transwesenheit namens "Aaron", die durch Vladimir Delavre, den 2007 verstorbenen Freund und Mitarbeiter Ernst Senkowskis, per automatischem Schreiben erhalten wurden, wie im Vorwort zur 3. Auflage des Buches "Instrumentelle Transkommunikation" nachzulesen ist.

Die Texte dieser Wesenheit "Aaron" sind wirklich informativ und nachdenkenswert, da sie viele Aspekte der instrumentellen Transkommunikation erklären. Bemerkenswert in Bezug auf die medial übermittelten Aussagen von Friedrich Jürgenson fand ich die folgende Aussage in Text 13 im 2. Teil:

"Wir können die Wahrscheinlichkeiten aller Erscheinungen beeinflussen. Das gelingt umso besser, wenn der Zeitablauf aus Eurer Sicht unbestimmt ist, und Eure Beobachtung, die immer das bereits Gewohnte wiedersehen will, nicht auf das Kontaktfeld oder den Kontaktraum gerichtet ist. Elektrische Ladungen elektrisieren das Bewußtsein, so seltsam das für Euch klingen mag.

Sie ermöglichen aus unserer Sicht maximale Effekte mit minimalem Eingriffsmoment. Rhythmisch reflektiertes Rauschen ist die energetische Chaosgrundlage, um materiell geordnete Strukturen in Zeit und Raum entstehen zu lassen: Indem sich das Rauschen reflektiert, beobachtet es sich selbst. Das ist die Grundlage einer informationstragenden Struktur.

Nur wenn es völlig ungeordnet ist, also keinerlei Anteile hat, die wahrscheinlicher sind als andere, können wir die Informationsstrukturen besetzen und die Ergebnisse im Sinne neuer Wahrscheinlichkeitsrichtungen kristallisieren lassen: Indem sich das Rauschen reflektiert, beobachtet es sich selbst. Das ist die Grundlage einer informationstragenden Struktur."

In diesem zitierten Abschnitt finden sich gleich mehrere Parallelen zu den medial übermittelten Hinweisen von Friedrich Jürgenson und dem danach entwickelten Entwurf einer Transkommunikationsanlage wieder:

1. Parallele: Resonanzbedingung aus Voraussetzung für eine erfolgreiche ITK: Die Aussage "maximale Effekte mit minimalem Eingriffsmoment" von Aaron entspricht der Aussage von Friedrich Jürgenson: "Der Energieverbrauch ist minimal, aber die Effizienz ist großartig." (FJ 1.6)

2. Parallele: Es wird von Rauschen gesprochen - einem Element, das auch in dem oben beschriebenen Schaltungsentwurf vorkommt. Rauschsignale scheinen die Grundvoraussetzung für eine paranormale Modulation durch Transwesenheiten zu sein. Die Modulation erfolgt hierbei durch Wahrscheinlichkeits-Beeinflussung.

3. Parallele: Laut Aaron soll das Rauschen reflektiert werden, sich selbst beobachten. Der oben genannte State-Variable-Filter beinhaltet eine Rückkopplung des Signals, wodurch sehr hohe Filtergüten erzielt werden können. Das Rauschsignal wird also innerhalb des Filters rückgekoppelt oder "reflektiert". Das Ergebnis ist ein in der Amplitude zufällig fluktuierender (fast rhythmischer) Ton (Aaron: "Rhythmisch reflektiertes Rauschen").

Diese Parallelen finde ich schon erstaunlich und nehme sie mal als weiteres Indiz dafür, daß der oben beschriebene Entwurf einer Transkommunikationsanlage in die richtige Richtung geht...