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zu Tonbandstimmen und Transkommunikation


 

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Animismus vs. Spiritismus

 
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Micha



Anmeldedatum: 06.01.2017
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BeitragVerfasst am: Mo, 16.01.2017, 04:38    Titel: Re: Analyse einiger Stimmenbeispiele von König Antworten mit Zitat

Hallo Stefan,

> Häufig spielen hierbei auch ideologische Überzeugungen eine Rolle; mögliche Einflüsse des Menschen oder des menschlichen Bewusstseins wird als "animistisch" abqualifiziert im Gegensatz zu der präferierten "spiritistischen" Erklärungshypothese.

Da muss ich erst mal nachschauen, was denn genau unter Animismus verstanden wird...
... und das scheint komplizierter zu sein (Begriffsklaerungsseite):
https://de.wikipedia.org/wiki/Animismus
Ich tippe also mal darauf, dass die Kritiker mit Animismus sowas wie Unausgereiftheit meinen, denn eine Spiritualitaet scheint mir im neutral verwendeten Begriff Animismus durchaus auch vorhanden zu sein.
Viel mehr weiss ich dazu aber nicht zu sagen, denn so richtig verstehe ich die Kritik nicht bzw. eine schlichte Bewertung kann man zwar machen, nur die steht dann eben einfach so im Raum.

> Dabei wäre selbst der Einfluss des "nur" menschlichen Geistes auf Materie mindestens ebenso faszinierend wie ein angenommener "jenseitiger" Einfluss.

Ja das wuerde ich auch so sehen. Aber wer von beiden (Animisten/Spirituellen) lehnt das denn ab?
Ich wuerde auch meinen, dass sich menschlicher und jenseitiger Einfluss ja auch nicht ausschliessen...?

>> noch nicht entdeckte Einfluesse auf Geschaffenes wie z. B. Musik oder Formen von Dingen usw. -
> Kannst Du etwas näher erklären, wie Du das meinst?

Tja, mir fehlen da etwas die Worte. Kuenstler, Architekten, Designer usw. wuerden sich da sicher etwas leichter tun.
Es ist in etwa das gemeint, was Du vorher schon angedeutet hattest, also der Einfluss von menschlichem (oder auch jenseitigem) Geist auf Materie, nur dass ich es hier nicht nur auf Materie beziehe, die man einfach anfassen kann, sondern z. B. eben auf die Kunst. Und mit menschlichem Einfluss ist dann natuerlich der nicht gezielte Einfluss gemeint.
Wie soll man das verstaendlich sagen... vielleicht so:
Also, wenn ich das richtig sehe, ist es bei den Tonbandstimmen praktisch mehr oder weniger immer so, dass man eine Art Sitzung haelt, in der man Fragen stellt und daraufhin (gehofft) eine Reaktion bekommt, die dann kurzfristig ausgewertet werden kann.
Nun koennte man aber auch davon ausgehen (vielleicht ist das animistisch, ich weiss es nicht), dass der Geist (menschlich/jenseitig, egal) auch unaufgefordert und vielleicht sogar permanent "spricht" und dass er das auf sehr unterschiedlichen Ebenen/Wellen tut.
Schallwellen koennen natuergemaess mehr Informationen aufnehmen, als in der gleichen Zeit zum Beispiel Erdbewegungen oder die Melodie einer Musik (letzteres auch Schall, aber die Melodie braucht ja mehr Zeit als der Klang).
Und genau wie man nun im Rauschen nach einer Verbindung zum Jenseits oder Inneren sucht, koennte man ja auch in diesen Schwingungen nach so etwas suchen, wohl meist dadurch, dass man es zeitrafft , vielleicht auch zeitlich dehnt (auch mit vorangegangenen Fragen).
Die absichtliche/gezielte Gestaltung muss dann natuerlich ausgefiltert werden.
Es ist also so etwas wie ein Suchen nach Rauschen mit darin enthaltener Information/Botschaft in allen moeglichen Dingen, nicht nur Schall.
Es wuerde nur ggf. in Schall oder andere Formen gewandelt werden, die es uns leichter machen, die Informationen zu finden.
ich weiss nicht, ob das einigermassen nachvollziehbar ist, was ich meine - ich bin da kaum geuebt, solches zu beschreiben.

> Als Eltern würde ich kleinere Kinder eher nicht mit der Thematik konfrontieren.

Sehe ich auch so, ausser in Kulturen, in denen aehnliches fester Bestandteil des Lebens ist.

> Wer allgemein ängstlich ist, oder wem es bei der Vorstellung, mit möglichen jenseitigen Wesenheiten in Kontakt zu treten, schon gruselt, sollte lieber die Finger davon lassen; [...] Der Verstand sagt vielleicht, das steh' ich drüber, aber das Unbewusste lässt sich nicht austricksen.

Auch das sehe ich so oder aehnlich und ich selbst scheue mich tatsaechlich etwas mit einem Jenseits in Verbindung zu treten oder das Jenseits sonst wie zu erforschen. Ich merke naemlich mittlerweile, dass ich im Gegensatz zu frueher andere Todesalptraeume habe. Also ich habe nicht staendig Todesalptraeume, nur WENN ich mal einen habe, dann unterscheidet sich dieser von den frueheren. Waehrend es frueher eher so war, dass der bevorstehende Tod (im Traum) das Ende der Verfolgung/Angst bedeutete, ist es bei mir heute vermehrt so, dass ich nicht mehr von irgendwas verfolgt und in den Tod getrieben werde (nochmal: im Traum), sondern dass der Tod selbst bzw. das was folgt etwas Bedrohliches hat und ich fuehre das auf so den ein oder anderen Text zurueck, den ich mir in der Vergangenheit so durch las. Ich habe naemlich manchmal den Eindruck, dass man es dem Jenseits oder was auch immer nicht recht machen kann, egal was man tut und das gefaellt mir ueberhaupt nicht, weshalb ich mittlerweile Texte vermeide, bei denen die Autoren meinen eine Ahnung davon zu haben, wie es im Jenseits ist und folglich wuerde ich auch eine Jenseitskommunikation via TBS vermeiden und mich, wenn unbedingt TBS, statt dessen doch lieber auf die diesseitigen Verbindungen beschraenken wollen. Man koennte vielleicht sagen, dass ich versuche, wieder komplett "unwissend" uber das Jenseits zu werden. Denn WENN wir unser Jenseits durch unser Empfinden zu Lebzeiten mitgestalten sollten, ist es wahrscheinlich besser buntes heiteres zu erleben als in dunklen Gassen zu wandeln, die man nicht als sein Zuhause haben moechte.

Liebe Gruesse
Michael
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BeitragVerfasst am: Mo, 16.01.2017, 16:22    Titel: Re: Analyse einiger Stimmenbeispiele von König Antworten mit Zitat

Hallo Micha,

> Da muss ich erst mal nachschauen, was denn genau unter Animismus verstanden wird...
> [...]
> Ich tippe also mal darauf, dass die Kritiker mit Animismus sowas wie Unausgereiftheit meinen, denn eine Spiritualitaet scheint mir im neutral verwendeten Begriff Animismus durchaus auch vorhanden zu sein.

Nein, die Begriffe Animismus und Spiritismus sind ursprünglich nicht wertend gemeint, sondern dienen nur der Unterscheidung zweier möglicher Erklärungsmodelle für paranormale Phänomene, nämlich animistisch = vom (lebenden) Menschen verursacht und spiritistisch = von Seelen/Geistern Verstorbener verursacht.

Hier eine Definition aus https://de.wikipedia.org/wiki/Spiritismus ...

"Während die bei Séancen auftretenden Phänomene traditionell als Äußerungen von Verstorbenen interpretiert wurden, gingen die Animisten davon aus, dass die tatsächlich zugrundeliegenden Faktoren unbekannt und einer psychologischen Erforschung zugänglich seien."

> Also, wenn ich das richtig sehe, ist es bei den Tonbandstimmen praktisch mehr oder weniger immer so, dass man eine Art Sitzung haelt, in der man Fragen stellt und daraufhin (gehofft) eine Reaktion bekommt, die dann kurzfristig ausgewertet werden kann.

Ja, das ist die Regel, von der es allerdings auch Ausnahmen gibt, also Fälle, bei denen sich Stimmen von z.B. Verstorbenen spontan und unbeabsichtigt auf Tonträgern manifestieren. Ist mir selber bisher allerdings noch nicht passiert.

> Nun koennte man aber auch davon ausgehen (vielleicht ist das animistisch, ich weiss es nicht), dass der Geist (menschlich/jenseitig, egal) auch unaufgefordert und vielleicht sogar permanent "spricht" und dass er das auf sehr unterschiedlichen Ebenen/Wellen tut.

Durchaus. Ist nur die Frage, welche Arten von Wellen das sein könnten. Mir fallen da ein: Gehirnströme, Einflus auf stochastische Prozesse (z.B. Rauschen), Telepathische Übermittlungen, ...

Zum Thema "Gedankenaufzeichnung" hatte ich vor etlichen Jahren mal ein kleines Experiment gemacht: Der Gedanken-Empfänger.

> Und genau wie man nun im Rauschen nach einer Verbindung zum Jenseits oder Inneren sucht, koennte man ja auch in diesen Schwingungen nach so etwas suchen, wohl meist dadurch, dass man es zeitrafft , vielleicht auch zeitlich dehnt (auch mit vorangegangenen Fragen).

Zeitliche Dehnung - also Sonifikation - ist auch ein interessantes Thema...

Einige TBS-Experimentatoren verändern z.B. die Wiedergabegeschwindigkeit oder -richtung, um in ihren Aufnahmen noch weitere versteckte stimmliche Äußerungen zu finden, was oft auch gelingt, denn das Phänomen scheint sich den Gegebenheiten anzupassen. Ich selbst mache das nicht - einfach, weil es mir zu aufwendig ist.

Das hat zwar jetzt nichts direkt mit dem Thema TBS zu tun, aber ich habe mich kürzlich mit dem Thema "Natural Radio" beschäftigt und dazu einige entsprechende Empfänger gebaut und erprobt (siehe Versuche mit "Natural Radio"). Aufgenommen habe ich mit der Sample-Frequenz 96 kHz und einer Auflösung von 24 Bit. Das Frequenzspektrum der empfangenen EM-Signale reicht also bis 48 kHz, was dem VLF-Bereich entspricht. Die aufgetretenen Sferics hörten sich in Originalgeschwindigkeit wie helle, scharfe Klicks an. Um die zeitliche Auflösung zu erhöhen und mehr Details zu hören, habe ich die Wiedergabegeschwindigkeit um den Faktor 16 verlangsamt. Dabei kamen auch Töne und Geräusche in den Hörbereich, die über 20 kHz lagen. Darunter u.a. auch die Signale des russischen Funknavigationssystems "Alpha", das zwischen 12,5 und 15,625 kHz sendet, und der VLF-Sender der Marinefunksendestelle Rhauderfehn auf 23,4 kHz.

Bei meinen Recherchen zum Thema VLF-Empfang bin ich auch auf der Seite vlf.it auf einen Kurt Diedrich gestoßen, der extrem niedrige Frequenzen unterhalb von 20 Hz (!) mittels in den Boden eingebuddelten Loop-Antennen oder Erd-Elektroden über mehrere Tage und Monate hinweg aufzeichnet und diese Signale anschließend durch Beschleunigen um den Faktor 160 in den hörbaren Bereich bringt. Die dabei entstandenen Geräusche (hier in der Audio-Galerie) sind höchst interessant. Vor allem das Beispiel "03 PIPER" (hier als MP3) finde ich beeindruckend - im Vordergrund hört man so eine Art "Flötentöne" (daher auch der Name des Beispiels) und im Hintergrund etwas, das mich stark an "indianische Gesänge" erinnert. Wie kann so etwas als elektrische Signale 160-fach verlangsamt im Erdboden entstehen? Auf meine entsprechende Anfrage per E-Mail antwortete mir Kurt Diedrich, dass die Herkunft dieser über viele Monate hinweg aufgetretenen Signale nie geklärt werden konnte, und dass sie inzwischen auch nicht mehr zu registrieren sind. Er hat mir gegenüber sogar spekuliert, ob es sich vielleicht um ein paranormales Phänomen handeln könnte, da es in dem Haus, in dessen Nähe diese Signale damals aufgetreten sind, früher mal Spukphänomene gegeben haben soll... also alles in allem eine ziemlich mysteriöse Sache. (Übrigens hat Kurt Diedrich auch noch ein anderes Experiment am Laufern, das sich an das "Global Consciousness Project" anlehnt, bei dem es darum geht, den Einfluss weltbewegender Ereignisse auf Zufallsgeneratoren nachzuweisen, was ihm wohl auch schon gelungen ist.)

> ich selbst scheue mich tatsaechlich etwas mit einem Jenseits in Verbindung zu treten oder das Jenseits sonst wie zu erforschen.

Das ist wohl ein natürlicher Schutzmechanismus. Das "Jenseits" symbolisiert ja auch das Dunkle, Verborgene (Okkulte), auch das eigene Unbewusste, von dem die meisten Menschen auch nicht viel wissen (bzw. wissen wollen). Und alles, was nicht direkt wahrgenommen werden kann, macht Angst...

> Ich merke naemlich mittlerweile, dass ich im Gegensatz zu frueher andere Todesalptraeume habe.

So etwas hatte ich bisher noch nie - abgesehen von sogenannten Schlafparalysen, bei denen der Geist (halb-)wach ist, der Körper aber noch schläft und bewegungsunfähig ist, was mit einem ziemlich unangenehmen Gefühl verbunden ist - so ähnlich, als würde man bei vollem Bewusstsein in das Dunkel des Nichts zurückgesogen werden (anstatt unbewusst wegzudämmern). Mitterweile finde ich diesen Zustand ganz interessant und versuche - wenn er mal spontan auftritt - ihn zur Einleitung eines luziden Traums zu nutzen, was mir allerdings bisher nur selten gelungen ist.

> ich fuehre das auf so den ein oder anderen Text zurueck, den ich mir in der Vergangenheit so durch las.

Ja, offenabr verarbeitet das Gehirn den mentalen und emotionalen Input während der REM-Phasen. Bei mir sind es meist aber selbsterlebte Sachen, weniger gelesene Texte oder gesehene Filme.

> folglich wuerde ich auch eine Jenseitskommunikation via TBS vermeiden und mich, wenn unbedingt TBS, statt dessen doch lieber auf die diesseitigen Verbindungen beschraenken wollen.

Ja, warum nicht? TBS bietet auch diese Möglichkeit. Man kann TBS durchaus auch dazu nutzen, mit seinem eigenen Unterbewußtsein zu kommunizieren. Daneben gibt z.B. auch noch dieses "Reverse Speech", das technisch ganz ähnlich wie TBS funktioniert, bei dem aber das aufgenommene Audiomaterial die Stimme eines lebenden Menschen ist, die nur rückwärts abgespielt wird. Sogenannte "Reverse-Speech-Therapeuten" untersuchen diese Rückwärts-Sprache dann auf Vorwärts-Botschaften, von denen sie annehmen, das diese die Stimme des Unbewußten ist, die (entgegen der normalen, bewussten Vorwärtsstimme) immer die eigentliche Wahrheit spricht. Davon kann man natürlich halten, was man will...

> Man koennte vielleicht sagen, dass ich versuche, wieder komplett "unwissend" uber das Jenseits zu werden.

Unwissend sind wir ja eh alle, was das Jenseits angeht. Außer vielleicht mache (spirituelle) Medien. Ansonsten ist alles "Wissen" hierüber doch sowieso nur "angelesen" und kann demzufolge stimmen oder auch nicht. Es ist also nichts, was einen wirklich beunruhigen sollte...

> Denn WENN wir unser Jenseits durch unser Empfinden zu Lebzeiten mitgestalten sollten, ist es wahrscheinlich besser buntes heiteres zu erleben als in dunklen Gassen zu wandeln, die man nicht als sein Zuhause haben moechte.

Da ist allerdings was Wahres daran! Smile

Viele Grüße,
Stefan
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Micha



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BeitragVerfasst am: Di, 17.01.2017, 02:23    Titel: Re: Analyse einiger Stimmenbeispiele von König Antworten mit Zitat

Hallo Stefan,

> Zum Thema "Gedankenaufzeichnung" hatte ich vor etlichen Jahren mal ein kleines Experiment gemacht

"Hallo" verstehe ich da nicht, dafuer UM SO DEUTLICHER das Wort "Hilfe" und zwar habe ich das sogar mehrmals laufen lassen und auf jeden Laut gesondert geachtet, und tatsaechlich: ein H, ein offenes I, ein L, ein F und ein Schwa. Auf die gleiche Weise "Hallo" zu hoeren will mir aber nicht gelingen. Hoer noch mal in die gefilterte Aufnahme rein - was hoerst Du jetzt? Immer noch "Hallo"? Das ist doch ein klares "Hilfe" oder hab ich was mit den Ohren? Smile
http://www.stefanbion.de/kohlestaub_hallo_nr.mp3

> Das hat zwar jetzt nichts direkt mit dem Thema TBS zu tun, aber ich habe mich kürzlich mit dem Thema "Natural Radio" beschäftigt und dazu einige entsprechende Empfänger gebaut und erprobt (

Das klingt sehr interessant - die verlangsamten Aufnahmen auch so, als ob irgendwelche Ameisen oder so kleine Steine aneinander schieben und die Aufnahmen dann mehrfach verstaerkt wurden.
Hm... Ich werde das mal auf 500, 50, 5 oder so Hz runtersampeln und, damit man dann noch etwas hoert, ggf. etwas drauf modulieren.
Allerdings waeren dazu die 96kHz-wav besser, sonst kriege ich wohl nur .mp3-Artefakte. Magst Du das auch mal hochladen? Als Mail-Anhang wuerde es evtl. etwas fett, je nach Dauer.

Du erwaehntest dort, dass die Displays von den Rekordern mitunter stoerend sein koennen. Ja mich stoeren die Displays aus anderen Gruenden auch, weil die Geraete heute kaum noch ohne Hingucken zu bedienen sind. Kennst Du denn einen guten Audiorekorder ohne Display (gibt's sowas ueberhaupt noch)? Zumindest scheint mir ein Bedarf da zu sein, nicht nur bei den TBS-Leuten. Ein Display kann von mir aus ruhig dran sein, nur zwingend drauf angewiesen sollte man nicht sein.
Ich habe hier einen Olympus-Rekorder, sogar mit eingebauter Sprachausgabe, aber die Bedienung ist nicht wirklich prickelnd, vor allem da die Sprachausgabe nicht immer reagiert und gerne mal eine Weile stumm bleibt. Das ist schon ein ziemliches Gefummel immer.
Das Problem bei den neumodischen Geraeten ist neben den komplizierten Menues auch immer die wenigen Tasten fuer viele Funktionen und die Anordnung dann scheinbar auch mehr irgendwelchen Designervorstellungen entspricht als es fuer den Alltag nuetzlich waere - z. B. Navi-Kreuze oder aehnliches statt einer typischen Rekordertastenanordnung. ...oder ein Regler fuer alles (was der dann regelt wird durch irgend eine Taste/durch irgend eine menuefunktion bestimmt). Das ist doch furchtbar!

> Vor allem das Beispiel "03 PIPER" (hier als MP3) finde ich beeindruckend

Ja in der Tat beeindruckend!
Vor allem muss das Aufnahmegeraet die Schwingungen ja auch noch aufnehmen koennen, sodass ich vermute, dass es mit ein paar Antenen an einem normalen Rekorder nicht getan ist, da dessen Eingang wohl sehr viel schlucken/verfaelschen wuerde...? So tippe ich mal drauf, dass man noch einen speziellen A/D-Wandler braucht oder etwas vergleichbares rein analog.

>Übrigens hat Kurt Diedrich auch noch ein anderes Experiment am Laufern, das sich an das "Global Consciousness Project" anlehnt, bei dem es darum geht, den Einfluss weltbewegender Ereignisse auf Zufallsgeneratoren nachzuweisen, was ihm wohl auch schon gelungen ist.

Das Problem, was ich bei diesen derart aufwaendigen Experimenten allerdings sehe, ist, dass man es selbst nicht ueberblicken, geschweige ueberpruefen kann, also man wieder abhaengig davon ist, dass die Experimentatoren/Wissenschaftler/Organisationen einem erstens die Wahrheit sagen und zweitens keinen Fehler gemacht haben. Insofern bleibt einem da kaum mehr als das zur Kenntnis zu nehmen.

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BeitragVerfasst am: Do, 19.01.2017, 01:55    Titel: Re: Analyse einiger Stimmenbeispiele von König Antworten mit Zitat

Hallo Michael,

> Hoer noch mal in die gefilterte Aufnahme rein - was hoerst Du jetzt? Immer noch "Hallo"? Das ist doch ein klares "Hilfe" oder hab ich was mit den Ohren? Smile

Wenn ich mich ganz stark bemühe, kann ich schon auch das Wort "Hilfe" da hineinhören, aber "Hallo" passt für mich besser. Möglicherweise wird das Ergebnis auch durch die Artefakte der zweimaligen Rauschfilterung etwas verfälscht. Aber Tatsache ist, dass das Wort "Hallo" dem entspricht, was ich versucht habe, gedanklich auf die Aufnahme zu "projizieren".

> Hm... Ich werde das mal auf 500, 50, 5 oder so Hz runtersampeln und, damit man dann noch etwas hoert, ggf. etwas drauf modulieren.
> Allerdings waeren dazu die 96kHz-wav besser, sonst kriege ich wohl nur .mp3-Artefakte. Magst Du das auch mal hochladen? Als Mail-Anhang wuerde es evtl. etwas fett, je nach Dauer.

Von den 9 Aufnahmen sind nur 7 mit 96 kHz aufgenommen - diese habe ich Dir mal in folgende ZIP-Datei gepackt:
http://www.tonbandstimmen.de/files/2016-12-22_vlf_geschnitten.zip
Es handelt sich um die komprimierten Zusammenstellungen, d.h. die Sequenzen mit den höchsten Aktivitäten wurden zusammengeschnitten.
Sag' mir bescheid, wenn Du das heruntergeladen hast, dann lösche ich es wieder vom Server (es sind immerhin über 36 MB).

> Kennst Du denn einen guten Audiorekorder ohne Display (gibt's sowas ueberhaupt noch)?

Leider ist mir so etwas aktuell nicht bekannt. Außer den von Dir erwähnten Olympus-Recorder (ist das der "LS-P2"?) kenne ich auch keinen mit Sprachausgabe. Gibt es da keine Online-Communities, die damit Erfahrungen haben und Dir Tips geben können? Ich war früher (muss schon über 15 Jahre her sein) mal in einer Blinden-Mailingliste - aus Interesse, und um Feedback zur barierefreien Gestaltung von Webseiten zu erhalten). Habe mal gerade gegoogelt, ob es die noch gibt - tatsächlich:
http://www.as-2.de/mailman/listinfo/blintuser
Vielleicht kannst Du da ja mal fragen...

>> Vor allem das Beispiel "03 PIPER" (hier als MP3) finde ich beeindruckend
> Ja in der Tat beeindruckend!
> Vor allem muss das Aufnahmegeraet die Schwingungen ja auch noch aufnehmen koennen, sodass ich vermute, dass es mit ein paar Antenen an einem normalen Rekorder nicht getan ist, da dessen Eingang wohl sehr viel schlucken/verfaelschen wuerde...? So tippe ich mal drauf, dass man noch einen speziellen A/D-Wandler braucht oder etwas vergleichbares rein analog.

Stimmt, der hat eine eigene Schaltung dafür aufgebaut. Hier die Beschreibung: https://www.subroutine.info/6/projects-2-3/
Hier die Hauptseite dieses Projekts: https://www.subroutine.info/6/projects-2-1/
Und hier die Startseite der gesamten Homepage: https://www.subroutine.info/

> Das Problem, was ich bei diesen derart aufwaendigen Experimenten allerdings sehe, ist, dass man es selbst nicht ueberblicken, geschweige ueberpruefen kann, also man wieder abhaengig davon ist, dass die Experimentatoren/Wissenschaftler/Organisationen einem erstens die Wahrheit sagen und zweitens keinen Fehler gemacht haben. Insofern bleibt einem da kaum mehr als das zur Kenntnis zu nehmen.

Oder es selbst auszupropbieren...

Viele Grüße,
Stefan (der jetzt schon wieder viel zu lange am PC gesessen hat und in 6 Stunden aufstehen muss...)
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Micha



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BeitragVerfasst am: Di, 31.01.2017, 05:26    Titel: Re: Animismus vs. Spiritismus Antworten mit Zitat

Hallo Stefan,

da war ich wohl etwas langsam mit dem Download: "Error 404; requestet URL not found."
Wie per Mail gesagt war/bin ich etwas kraenklich und bin deshalb heute erst wieder zugegen bis ungefaehr 9/10 Februar, dann erst wieder nach dem 14. Februar - soweit ich das vorabschaetzen kann.
Solltest Du es nochmal hochladen, sag mir sicherheitshalber per Mail bescheid, mit URL kann ich es dann auch gleich ziehen und in einem Aufwasch Dir Rueckmeldung geben, dass es gezogen ist.

Ja die Mailingliste ist mir so grob bekannt; im Moment eilt es aber nicht, denn ich habe ja wie gesagt das Olympus, in meinem Fall das LS100 und werde vor einer Neuanschaffung erst mal ein Firmware-Update versuchen (war teuer genug).

Liebe Gruesse
Michael
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