Anleitung

Wie spielt man Tonbandstimmen ein?

Bevor ich gleich näher auf die genaue Vorgehensweise zum Einspielen paranormaler Stimmen eingehe, vorweg noch zwei Hinweise:


Zum Begriff "Tonbandstimmen"

Dieser von Jürgenson eingeführte Begriff ist eigentlich inzwischen überholt, wird aber im deutschsprachigen Raum immer noch häufig verwendet. Die Stimmen manifestieren sich jedoch nicht nur auf analogen Magnetbändern, sondern auch auf jeglichen anderen Arten von Tonträgern, darunter auch digitalen wie beispielsweise DAT-Bändern, MiniDiscs (MDs) oder der Festplatte des Computers bei Aufnahme über die Soundkarte. Prinzipiell ist es sogar möglich - und dies kommt auch immer wieder vor -, daß die Stimmen schon während der Aufnahme hörbar werden - ein Aufnahmegerät ist daher zur Entstehung der Stimmen nicht unbedingt erforderlich; dieses dient lediglich zum Auffinden der Stimmen, die oft so schnell gesprochen oder leise sind, daß sie bei erstmaligem Anhören glatt überhört werden würden.
Der Oberbegriff für Kontakte zu anderen Bewußtseinsebenen mit technischer Hilfe, der auch "Tonbandstimmen" mit einschließt, heißt "Instrumentelle Transkommunikation".

 

Zur Arbeitshypothese

Bei der folgenden Beschreibung gehe ich von der "spiritistischen Hypothese" aus, die besagt, daß ein Kontakt zu "geistigen" bzw. "jenseitigen Wesenheiten" gesucht wird. Selbstverständlich können Tonbandstimmen durchaus auch als durch "Psychokinese" verursacht (animistische Hypothese), als eine Folge von "Synchronizität" (sinnhaftem "Zufall"), als "nichtlokale Korrelationen" (nach der Chaos- oder Systemtheorie) oder auch lediglich als "subjektive semantische Deutung undeutlicher, stimmähnlicher Lautsequenzen" (Wahrnehmungspsychologie) - also als Einbildung - aufgefaßt werden; dies bleibt jedem unbenommen. Wem diese Alternativerklärungen sympathischer sind, weil mit ihnen die Annahme einer immateriellen Existenzform mehr oder weniger elegant umschifft wird, kann das natürlich ohne weiteres tun. Zu klären bliebe dann nur, weshalb sich viele Stimmen selbst unter diesen Bedingungen oft als eigenständige, intelligente Wesenheiten zu erkennen geben. weiter


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